Am Sonntag, 8. September 2024, feierten Sigrid und Priester i.R. Dieter Vos aus der Gemeinde Duisburg-Buchholz das Fest der Goldenen Hochzeit. Den Gottesdienst zur Segensspendung leitete der Bezirksvorsteher Priester Jens Wojtusch.
Priester i.R. Dieter Vos war mehr als 37 Jahre als Amtsträger tätig, davon mehr als 28 Jahre als Priester. Zuletzt diente er in der Gemeinde Duisburg-Ungelsheim als Gemeindevorsteher. Sigrid Vos war viele Jahre in der Kinderarbeit als Vorsonntagschul- und Sonntagschullehrerin tätig gewesen und hat ihre Musikalität in Chören und in Instrumentalsembles eingebracht.
Genau vor 50 Jahren, am 8. September 1974, haben Sigrid und Dieter durch den damaligen Bischof und späteren Apostel Friedrich Wömpner den Segen zur Grünen Hochzeit erhalten. Mehr als 70 Gottesdienstteilnehmer umgaben die beiden nun zu dem Fest der Goldenen Hochzeit. Umrahmt wurde der Gottesdienst durch Musik, die durch die Kinder und Enkelkinder vorgetragen wurde. Zum Einzug des Jubelpaares spielte das Familienensemble den Choral „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ aus einer Kantate von Johann Sebastian Bach.
Der Bezirksvorsteher legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus 1. Könige 19, 11-12 zu Grunde: „Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den Herrn! Und siehe, der Herr ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem Herrn her; der Herr aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der Herr war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der Herr war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen.“ Am Beispiel des Propheten Elia, aus dessen Begegnung mit Gott am Berg Horeb dieses Bibelwort stammt, erläuterte Priester Wojtusch, dass uns Gott durch die Predigt, das Heilige Abendmahl und in der Gemeinschaft der Gläubigen begegnet. Er stärkt uns, indem er uns seine Liebe und sein Heil anbietet.
Der Gemeindevorsteher Priester Michael Mahr ging in seinem Predigtbeitrag bereits speziell auf das Goldhochzeitspaar ein und verknüpfte Lebenserinnerungen des Goldpaares mit dem Bibelwort des Gottesdienstes.
Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls erfolgte die Spendung des Segens zur Goldhochzeit. Der Bezirksvorsteher las dazu das Bibelwort aus 2. Timotheus 1, 7 vor: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
- der Geist der Kraft soll die Eheleute in der Zukunft begleiten
- mit dem Geist der Liebe sollen beide erleben, dass man durch keine Situation alleine durchgehen muss,
- mit dem Geist der Besonnenheit soll in der Zukunft gearbeitet werden, um allen Situationen, die auf die beiden zukommen können, mit Souveränität begegnen zu können
Anschließend spendete der Bezirksvorsteher den Segen zur Goldenen Hochzeit. Umrahmt wurde die Handlung durch zwei Liedvorträge der Kinder und Enkelkinder.
Mit dem Schlusssegen endete der Gottesdienst. Abschließend sang die ganze Gemeinde, begleitet von dem Familienensemble, das Lied „Großer Gott, wir loben dich.“
Das Goldhochzeitspaar hatte die Anwesenden noch zu einem Umtrunk in der Kirche eingeladen und nahm dabei die zahlreichen Glückwünsche entgegen.
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