Vertrauen und Liebe waren die zentralen Themen im Kindergottesdienst für die 10-14-Jährigen am Sonntag, dem 23. August 2015, in Oberhausen-Buschhausen. Der Bibeltext „Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.“ (Psalm 36, Vers 6) diente als Grundlage für den Gottesdienst.
Hirte Thomas Krömer ging auf den Psalmisten und dessen Vergleich zur Entfernung ein. Er erklärte, dass wir heute andere Vorstellungen von Entfernungen hätten. Die Menschen wüssten den genauen Abstand zur Sonne und die Flugzeit zum nächstgelegenen Stern. Aber selbst mit modernen Raumsonden, die mehrfache Schallgeschwindigkeiten erreichten, dauere die Reise zu anderen Sternen Jahre und Jahrzehnte. Dieses Bild solle uns Menschen die Größe Gottes vor Augen führen und verständlich machen, denn selbst über diese Entfernungen hinaus gehe die Güte Gottes.
Gott enttäuscht nicht!
Hirte Krömer sprach das Vertrauen von Kindern zu ihren Eltern, Lehrern und Freunden an. Es komme vor, dass dieses Vertrauen einmal gestört sei und hinterfragt würde, ob das so richtig sei.
Wie viel anders sei es bei Gott. Er habe uns noch nie enttäuscht. Seine Liebe sei ohne Ende und gehe über den Tod hinaus. Die Liebe Gottes wurde auch von Jesus gelebt, so der Hirte. Als die Jünger Jesu einmal Kinder von ihm fernhalten wollten, weil sie meinten, sie würden ihn stören, ließ der Herr das nicht zu und zog die Kinder ganz eng an sich. Er herzte sie und zeigte damit, dass er sie besonders lieb hatte. Jesus gab den Anwesenden die Kinder sogar zum Vorbild, mit dem Hinweis, dass sie werden sollten wie die Kinder.
Gottes Liebe erleben
In der Sündenvergebung und in der Feier des Heiligen Abendmahls können wir die Liebe und Güte Gottes in jedem Gottesdienst erleben. Diese Liebe soll nicht nur empfangen, sondern auch weitergegeben werden, indem wir dem Nächsten unsere Hand reichen.
Abschließend wurde das Bild am Altar betrachtet und die Frage gestellt, worin sich die Hand Gottes zeige. Hirte Krömer erklärte, dass Kinder diese Hand in den Eltern, Lehrkräften und Aposteln erkennen und erleben könnten. In diese Hände könnten sie ihre Hände mit allem legen, was an Freuden, aber auch an Sorgen da sei.
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