Grundlage für diesen KiGo war das Textwort aus Markus 8, 22–25: "Sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, dass er ihn anrühre. Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor das Dorf, tat Speichel auf seine Augen, legte seine Hände auf ihn und fragte ihn: 'Siehst du etwas?' Und er sah auf und sprach: 'Ich sehe die Menschen, als sähe ich Bäume umhergehen.' Danach legte er abermals die Hände auf seine Augen. Da sah er deutlich und wurde wieder zurechtgebracht, sodass er alles scharf sehen konnte."
Vorsteher Kai Simon aus der Gemeinde Bottrop-Boy ging zu Beginn darauf ein, dass die Heilung des Blinden nicht plötzlich, sondern schrittweise geschah: Zuerst konnte der Blinde nur wenig und unscharf erkennen. Nach einer weiteren Berührung durch Jesus wurde sein Sehen geschärft. Jetzt sah er klar und war geheilt.
Zum Kerngedanken des Gottesdienstes "Wir sollen unseren Nächsten klarer sehen; so sehen, wie Gott ihn sieht" war eine Aktion, bestehend aus drei Steckbriefen, vorbereitet:
Die gesuchte Person ist Jesus. Er wurde von seinen Mitmenschen, seinen Freunden und seinem Vater beschrieben. Jede Gruppe machte andere Aussagen zu Jesus, je nachdem, wie sie ihn sah. Alle Aussagen zusammen ergeben ein klares Bild.
Die Aufforderung Jesu lautet, genauer und tiefer hinzuschauen und auch einmal den Blickwinkel zu verändern.
Priester Simon bezog dies auch auf den Gottesdienst für die Entschlafenen am kommenden Sonntag.
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