Priester Jens Eickmeier begrüßte die KiGo-Gemeinde in der adventlich geschmückten Gemeinde Bottrop-Boy mit dem Bibelwort für den Kindergottesdienst aus Johannes 14, Vers 3: "Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin."
Gottes Zusage
Priester Eickmeier erklärte, dass wir mit Freude in den Gottesdienst kommen, weil Gott bereits da ist und wir seine Zusage haben: "Wo 2 oder 3 sich in meinem Namen versammeln, will ich mitten unter ihnen sein." Gott sagt uns auch: "Komm in den Gottesdienst. Ich habe dir etwas zu sagen und ich will die Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl mit dir feiern.“
Advent
Vor dem Gottesdienst hatten die Kinder ihre Gedanken zum Advent auf Kärtchen geschrieben. Begriffe, wie Warten auf Weihnachten, Plätzchen backen, besondere Gerüche, schöne Zeit, Lichter, Weihnachtsmarkt, Warten auf Jesus wurden vorgelesen.
Der Dienstleiter berichtete, dass es in anderen Ländern andere Adventsbräuche gibt.
Alle Adventsbräuche dienen jedoch dazu, die Wartezeit auf Weihnachten, die Geburt Jesu zu verkürzen. Als Christen leben wir seit unserem Bekenntnis zum Christsein (Taufe/Konfirmation) im Advent. Wir warten auf die Wiederkunft Jesu.
Gottes Plan
In dem zu Beginn des Gottesdienstes gesungenen Lied „Der Heiland kommt“ (GB Nr. 415) heißt es unter anderem: “... richtet nach oben Auge und Ohr“. Das ist ein Merkmal, dass wir Gott erwarten. Im Bibelwort für den Gottesdienst hat Gott uns seinen Plan verraten: Er teilt uns mit, dass er bald kommt. Aber seine Zeitrechnung ist anders als unsere, darum gilt es, geduldig im Warten zu sein.
Aktives Warten
Wenn wir jemanden erwarten, basteln wir vielleicht ein Willkommensschild, backen einen Kuchen oder kaufen Blumen, um ihn zu erfreuen. Wie bereiten wir uns auf das Wiederkommen Christi vor, wie können wir Gottes Sohn erfreuen?
Das geschieht, in dem wir Christi Wesen übernehmen. Wie ist das Wesen Christi?
Priester Eickmeier nannte ein Beispiel: An einer Flipchart waren verschiedene Begriffe befestigt, schöne und weniger schöne. Die Überschrift lautete: "Ich fühle mich wohl, wenn....“
Alle Kinder konnten einen roten Punkt an den Begriff kleben, welcher ihnen am wichtigsten war. Die Begriffe trösten, lachen, spielen erhielten viele Punkte; die Begriffe ärgern, schimpfen keine.
Er erklärte die goldene Regel: Alles was ihr wollt, was euch die Leute tun, das tut ihnen auch.
So können wir Jesu Wesen annehmen.
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