„Mach dir doch nicht so viele Gedanken um das Irdische.“ So lautete die Kernaussage des Jugendgottesdienstes am 7. April 2024 in Oberhausen-Schmachtendorf.
Priester Immanuel Laforce diente an diesem Sonntagmorgen mit einem aus der Bergpredigt bekannten Wort aus Matthäus 6,25: „Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Nahrung und Kleidung! Bedeutet das Leben nicht mehr als Essen und Trinken, und ist der Mensch nicht wichtiger als seine Kleidung?“ Durch die Bibellesung von Florian Gilbrich aus demselben Kapitel wurden das Bibelwort untermalt.
Irdische und himmlische Schätze
Priester Laforce erklärte den Jugendlichen, dass jeder Mensch sein Leben im Rahmen des Evangeliums frei gestalten und genießen darf. Aus der Bibellesung geht hervor, dass Jesus sagte, man soll zuerst nach dem Reich Gottes trachten, nicht nur. Jesus Sorge ist, dass all die Gedanken und Sorgen dazu führen, vom Evangelium abzukommen.
Ängste und Sorgen können begründet sein, da sie früher beispielsweise dafür gesorgt haben, Gefahren einzuschätzen und zu überleben. Viele der Gedanken, die sich Menschen machen, können aber auch schlechte Ratgeber sein, da die sorgenbereitenden Situationen oftmals nicht eintreten. „Wenn ich fest und tief im Glauben stehe, weiß ich, dass mir nichts passieren kann“, gab Priester Laforce den Jugendlichen mit.
Trotzdem ist das Bibelwort kein Freifahrtschein, um nichts zu tun. Es sollen himmlische Schätze gesammelt werden, denn alles Irdische vergeht. Diese Schätze können zum Beispiel gute Taten sein, welche, wenn sie einmal getan sind, nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Gott hilft
Priester Jochen Meybohm unterstrich die Aussagen des Dienstleiters in seiner Predigtzugabe. Aus persönlicher Erfahrung erzählte er den Jugendlichen, dass Sorgen sich verändern und entwickeln können, je nachdem in welchem Lebensabschnitt man gerade steht. „Macht euch um das Irdische keine Sorgen. Der liebe Gott hilft“, gab er allen mit auf den Weg und appellierte daran, auch aufeinander zu achten.
Bei frischgebackenen Waffeln blieben die Jugendlichen noch eine Weile zusammen.
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