Apostel Thorsten Zisowski hielt am Mittwoch, dem 05. Februar 2025 den Gottesdienst in der Gemeinde Oberhausen-Schmachtendorf. Eingeladen zu diesem Gottesdienst waren die Gemeinden Duisburg-Fahrn und die Oberhausener Gemeinden Sterkrade und Mitte.
Der Apostel diente mit dem Wort aus 4.Mose 21, Vers 9: „Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie auf zum Zeichen; und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.“
Dazu gab es eine Bibellesung aus 4.Mose 21, Verse 4-9.
Der Apostel ging auf das gesungene Eingangslied „Befiel du deine Wege“ (GB Nr. 146) ein. Dieses Lied hat einen tiefen Inhalt. Wir machen uns häufig Gedanken, wie unser Weg aussehen soll und geben Gott eine Lösung vor. Das ist nicht das Richtige. Befehlen wir lieber Gott unsere Wege an, er wird alles wohlmachen, Lösungen aufzeigen und Wege ebnen. Und lasst uns darum bitten, dass wir seine Hilfe auch erkennen.
Von der ehernen Schlange wird an drei Stellen in der Heiligen Schrift berichtet:
Als erstes war es die Begebenheit des Volkes Israel in der Wüste. Das Volk murrte und wurde von Gott mit feurigen Schlangen bestraft. Um Hilfe zu erlangen, mussten die Israeliten glauben und erkennen, dass das Aufschauen zur ehernen Schlange die Hilfe Gottes war, um am Leben zu bleiben und errettet zu werden.
Bei der zweiten Begebenheit im Alten Testament ging es um König Hiskia. Er zerstörte bei seiner Tempelreinigung diese eherne Schlange. Sie war seid der Begebenheit in der Wüste dort aufgestellt und wurde als Götze angebetet. Götzendienst verträgt sich nicht mit dem reinen Gottesdienst im Tempel des Herrn.
Die dritte Begebenheit finden wir im neuen Testament. Es war die Begegnung des Nikodemus mit Jesus. Er verstand nicht, was Jesus damit meinte, dass er wiedergeboren werden muss, um in die Gemeinschaft mit Gott zu kommen. Jesus gab ihm den Hinweis, dass es so wie damals ist, als die Schlange erhöht wurde.
So wird auch der Sohn Gottes erhöht werden. Jesus beschreibt damit den Moment, als er, der Sohn Gottes, am Kreuz für uns gestorben ist. Es war keine Erniedrigung, sondern die größte Erhöhung, die stattgefunden hat.
Ein Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit. Gedenken wir dieser besonderen Tat. Dieses gläubige Aufschauen ist der große Wert unserer Gotteskindschaft.
In seiner Co-Predigt führte Bischof Manfred Bruns an, dass das Volk Israel auf dem Weg ins gelobte Land sicher geführt wurde. Am Tage durch die Wolken- und des Nachts durch die Feuersäule.
Wir werden in dieser Zeit durch die Apostel geführt. Unser Ziel ist das Himmelreich, die himmlische Heimat. Dort werden wir alle wiedersehen und den Frieden im Reich Gottes erhalten.
Für das Volk Israel war der erhöhte Blick auf die Eiserne Schlange die einzige Rettung.
Diese Rettung von der Sünde ist das heilige Abendmahl, denn jede Sünde trennt von Gott, auch die Kleinste. Lasst uns Aufschauen auf den erhöhten Sohn Gottes, auf den Herrn und um Gnade bitten. Wir warten täglich auf Ihn und bitten: Herr Jesus komm!
Nach der Feier des heiligen Abendmahles wurde Diakon Michael Engemann aus der Gemeinde Oberhausen-Sterkrade vom Apostel zum Priester ordiniert.
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