Alle Jahre wieder finden in Oberhausen-Mitte in der Karwoche Aktionen rund um das Ostergeschehen statt.
Die Karwoche begann mit einer offenen Chorprobe, in der Lieder aller Art gesungen wurden.
Gottesdienst am Karfreitag
Am Karfreitag leitete Priester Glogowski den Gottesdienst mit dem Textwort aus Matthäus 27, 39 u. 40.
Er führte aus, dass Jesus den Weg ans Kreuz bewusst ging, um aus Liebe zu den Menschen das Opfer für ihre Erlösung zu bringen. Das Kreuz symbolisiert nicht das Ende, sondern es steht für einen Anfang, als ein Zeichen der Hoffnung und des Neuanfangs.
Zudem rief Priester Glogowski dazu auf, selbst Licht und Trost in die Welt zu tragen, besonders in Zeiten von Leid, Zweifel und Dunkelheit.
Diakon Kempkes erinnerte in seiner Co-Predigt daran, dass der Karfreitag kein Tag der Trauer ist, sondern eine hoffnungsvolle Lebensfeier, denn Jesu Tod war Teil von Gottes Plan, der den Weg zu neuem Leben eröffnet hat.
Auch wenn damals viele enttäuscht waren, wissen wir heute, dass die Geschichte weitergeht und uns bis heute Kraft, Hoffnung und Zuversicht schenkt.
Karsamstag - ein Tag zum Innehalten
Am Abend des Karsamstags versammelte sich die Gemeinde zum Innehalten zwischen Kreuz und Auferstehung, ein Tag des Wartens, des Glaubens und der leisen Hoffnung. In Wort, Lesung und Erzählung wurde spürbar: Christus ist auch im Dunkel gegenwärtig, er hat das Reich des Todes durchschritten, um Licht und Leben zu bringen. Auch wenn das Licht zu verlöschen scheint, genügt eine Flamme, um die Hoffnung neu zu entfachen.
Gottesdienst am Ostersonntag
Priester Trowski feierte den Ostersonntagsgottesdienst mit dem Bibelwort aus Markus 16,9 u. 10.
Dort betonte er die zentrale Botschaft der Auferstehung Jesu Christi als Quelle von Hoffnung, Freude und ewigem Leben.
Er hob die Rolle Maria Magdalenas hervor, deren Liebe und Erkenntnis sie zur ersten Zeugin der Auferstehung und Verkünderin des göttlichen Friedens machten. Mit einem Blick auf Traditionen wie bemalte Eier und dem Bild des Engels am Grab rief er dazu auf, die österliche Freude im Alltag weiterzugeben und im Glauben an Gott verborgene, aber wirksame Stärke zu leben.
Diakon Schieser erinnerte in seiner Co-Predigt an die Symbolkraft des vom Grab weggerollten Felsens als Zeichen dafür, dass mit Jesu Auferstehung neue Wege geöffnet wurden.
Wege der Hoffnung, die zuvor unvorstellbar schienen.
In Vorbereitung zur Feier des Heiligen Abendmahls lud er dazu ein, Jesus bewusst als Weggefährten und Quelle der Hoffnung in sich aufzunehmen.
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