Am 20. Juni begann die Jugendfahrt nach Schillighörn. Rund 50 Jugendliche trafen sich morgens an der Kirche Oberhausen-Mitte, um mit dem Bus die etwa vierstündige Fahrt nach Schillighörn anzutreten. Die Wetterprognose wurde das gesamte Wochenende über erfüllt, mit strahlendem Sonnenschein.
Erste Begegnung mit dem Wasser
Nach der Ankunft bezogen die Teilnehmer ihre Zimmer und machten sich auf den Weg zum Strand, der nur wenige Meter entfernt war. Da Ebbe herrschte, wanderten einige im Wattenmeer oder sonnten sich.
Nach dem Abendessen war das Wasser da, und viele nutzten die Gelegenheit, in der Nordsee zu schwimmen, die erstaunlich warm war. Abends wurde am Lagerfeuer gesprochen und Spaß gehabt.
„Strandolympiade“ und weitere Aktivitäten
Am Samstag wurde es „ernst“ mit der Strandolympiade. Nach der Teamaufteilung ging es an den Strand, wo im Pendellauf, Flip-Flop-Weitwurf, Schwammtragen und Tic-Tac-Toe gegeneinander angetreten wurde. Gegen Mittag standen die Sieger fest: Das Team „Die Strandapostel“ wurde als Sieger gekürt.
Nach dem Mittagessen konnten sich die Teilnehmer die Zeit frei einteilen. Einige gingen wieder an den Strand, zur Eisdiele oder ins nahegelegene Horumersiel. Abends fand die Quiznacht statt, bei der es in Gruppen um den Gesamtsieg ging.
Spiele wie „Wer oder was bin ich?“ und Liederraten, die mit Chat-GPT auf Jugendglanz umgedichtet wurden, standen auf dem Programm. Das Team „Koffer“ gewann.
Jugendgottesdienst am Sonntag
Sonntag um 10 Uhr fand im Gruppenraum der Jugendgottesdienst statt, der unter dem Thema „Warum neuapostolisch?“ stand.
Priester Meybohm erklärte, dass das zentrale Element im Namen der Kirche enthalten ist: das Apostelamt. Er betonte, dass auch andere Glaubensgemeinschaften Apostel haben, die jedoch nur Funktionsträger sind.
Die Apostel in der neuapostolischen Kirche dienen im Auftrag Jesu. Sie spenden die Sakramente und ordinieren weitere Amtsträgerinnen und Amtsträger. Der Glaube an die Wirksamkeit ist entscheidend, so wie die Gemeinde von Korinth an den Apostel Paulus glaubte, der von Jesus nicht direkt beauftragt wurde, sondern erst nach der Himmelfahrt Jesu.
Priester Laforce ergänzte in seiner Co-Predigt, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind, und zog den Vergleich zu einem Baum. Der Stammapostel bildet den Stamm, von dem die Apostel als dicke Äste ausgehen. An diesen Ästen gibt es die kleineren Zweige, die priesterlichen Ämter und an diesen die Geschwister als Blätter. Der Baum würde ohne jedes einzelne Teil nicht überleben, und der Stamm hat Wurzeln in der Erde.
Priester Laforce erläuterte, dass der Stamm und folglich auch unser Stammapostel fest in Gott und seinem Wirken verankert ist. Er forderte die Jugendlichen auf, an dem Baum festzubleiben.
Er freute sich, dass er mehr als zehn Jahre nach seiner ersten Jugendfahrt nach wie vor Freunde aus dieser Zeit trifft, auch während dieser Jugendfahrt.
Nach dem Gottesdienst und dem anschließenden Mittagessen ging es wieder mit dem Bus zurück nach Oberhausen-Mitte.
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