Am 21.8.2021 fand in Oberhausen der ökumenische Pilgertag 2021 der ACK Oberhausen statt. Gepilgert wurde zu den christlichen Innenstadtgemeinden Oberhausens. Insgesamt beteiligten sich circa 70 Personen an diesem Pilgertag.
Der Beginn des Pilgertages fand bei der Baptistengemeinde, Walter – Flex – Str. statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden der ACK, Otmar van Meegen, begann der Pilgertag mit einem Impuls durch den Pastor der Gemeinde Steffen Höhme. Er erinnerte die Anwesenden an den Bericht über „Die Taufe des Äthiopiers“ in der Apostelgeschichte. Am Ende dieser Erzählung wird berichtet, wie er nach seiner Taufe voller Freude weiterzog. Diese Freude des Glaubens wünschte er allen Anwesenden, und das diese Freude am Pilgertag deutlich wird.
Die nächste Station war die Christusgemeinde an der Hermann Albert – Str. Hier hielt der Gemeindereferent der Gemeinde Marlon Loewen einen Impuls zum Brief des Apostel Paulus an Philemon. Er forderte die Anwesenden dazu auf, auf diesem Pilgerweg zu überlegen, wem sie vergeben möchten. Denn die Vergebung ist ein großes Geschenk. Für den anderen aber auch für sich selbst.
Nach dem Gang durch die Marktstr. kam die Pilgergruppe kurz vor 12 Uhr an der Herz Jesu Kirche an. Dort gestalte der Diakon Hans-Walter Henze den Impuls. Er lud alle Anwesenden in der Herz Jesu Kirche zum Gebet der Engel des Herren ein. Henze erklärte vorab: „Als der Heilige Franz von Assisi während der Kreuzzüge im 13 Jahrhundert im Heiligen Land war, berichten die Quellen, dass er und der Sultan tief beeindruckt von der Spiritualität des anderen waren. In Anlehnung an das mehrmalige Gebet der Muslime setzte sich Franziskus für das mehrmals tägliche Glockengeläut ein. Aus diesem Glockengeläut entwickelte sich dann das Gebet der Engel des Herrn“.
An der Christuskirche an der Nohlstr. gestaltete Pfarrer Christoph Kückes den Impuls, begleitet durch Orgel und Klavier. Zum Abschluss beteten die Anwesenden ein Gebet von Johannes Calvin um Hoffnung auf eine gemeinsame christliche Kirche.
Der Abschluss des Pilgertages fand an der Neuapostlichen Gemeinde an der Tannenbergstr. statt. Dort berichtete der Gemeindevorsteher Daniel Kabuth von einem Gespräch mit seiner Tochter, die ihn mal an einer Kirche fragte, wer in diesem Hause wohne. Er antwortete ihr: „Der liebe Gott.“ Und der liebe Gott wohnt in jeder christlichen Gemeinde, die an diesen Tag besucht wurde. Er wünschte allen Beteiligten, dass sie sich in ihrem Gotteshause immer wohl fühlen, mit Gott verbunden fühlen. Und so Gottes Botschaft in die Welt verkünden.
Zum Abschluss lud die NAK alle Pilgerinnen und Pilger zum Grillen ein.
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