Nach dem ökumenischen Gottesdienst am 08. Mai 2022 wurde am Samstag, den 14. Mai 2022 in einer ökumenischen Aussendungsfeier mit Beteiligung der Neuapostolischen Kirche der Staffelstab der Pilgerstafette an die nächsten Pilger übergeben.
Letztes Ziel der Reise der vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen NRW (ACK NRW) organisierten Aktion ist Karlsruhe. Dort wird im August der Staffelstab – gefüllt mit Gebeten, Segenstexten und Friedensbotschaften – der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der christlichen Kirchen, in dem über 130 christliche Kirchen aus aller Welt vertreten sind, überreicht.
In Duisburg trafen sich dazu Vertreter verschiedener Konfessionen an der Ruhrmündung zu Fuße der Skulptur „Rheinorange“ an. Für die Neuapostolische Kirche nahm Glaubensschwester Tanja Schwittay an der Aussendungsfeier teil.Im Mittelpunkt der Andacht, die der evangelische Superintendent Dr. Christoph Urban leitete, stand der Psalm 104, an dessen Lesung sich Schwester Schwittay beteiligte. Dr. Urban führte dazu in seinem geistlichen Impuls aus:
„Der 104 Psalm ist ein langer Psalm, den zu beten einem diese Dankbarkeit vor Augen führt. Alles um uns herum kommt von Gott und steht in einer Beziehung zu ihm Und alles dient dem Leben, macht das Leben schön. … Der Psalm zeigt den Blick auf die Schöpfung: Er fragt nicht, wie etwas beschaffen ist und wie es sich nutzen lässt, sondern stellt fest, wie das Leben reich und schön wird durch Wasser, Regen, Pflanzen und Tiere. Und natürlich erlaubt die Schöpfung auch den Menschen reiche Frucht anzubauen und das Leben zu genießen. Und die Antwort, die die Menschen darauf geben, ist Dankbarkeit, ist Freude. … Bewahrung der Schöpfung heißt daher nicht anderes, als das Geschenk des Lebens annehmen und weitergeben. … So wollen wir uns auf den Weg machen: Auf den Weg nach Karlsruhe, auf dem Weg zur Liebe Christi, die die Welt bewegt, versöhnt und eint. Auf den Weg zur Bewahrung der Schöpfung, dem Weg der Bewahrung und Freude an der Schöpfung in unserem Alltag. Auf den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens, der uns zu denen führt, die unserer Hilfe bedürfen. Gott segne uns auf all diesen Wegen.“
Abgerundet wurde die kurze Andacht durch das Lied "Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottesgaben".
Zum Abschluss wurde der Pilgerstab mit den Duisburger Grüßen und Segenswünschen sowie weiteren Grüßen und Segenswünschen aus Emmerich, Mülheim an der Ruhr und Essen gefüllt und an die nächsten Pilger übergeben, die den Pilgerstab nach Krefeld weitertragen. Glaubensbruder Till Schwittay freute sich, dabei Pfarrer Sören Asmus vom "Referat Interreligiöser und Interkultureller Dialog" des evangelischen Kirchenkreises Duisburg unterstützen zu dürfen.
Weitere Berichte zu der Pilgertour gibt es über die Links des Berichts vom 09. Mai und vom 16. Mai.
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