Unter dem Jahresmotto „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ fand am 31. Mai 2026 der erste Kigo+ in Bottrop-Mitte statt. Alle Kinder des Bezirks sowie die Lehrkräfte des Apostelbereichs waren eingeladen, um das neue KiGo-Format zu erleben.
Vor dem Gottesdienst gab es ein breites Angebot, um die Kinder auf das Thema einzustimmen. So konnten alle Anwesenden ein Boot aus Papier für den Altarschmuck falten, ihr eigenes Namensschild mit einer Button-Maschine herstellen und ihr Feingefühl an einer Fühlstation unter Beweis stellen. Anschließend wurde gemeinsam aus dem Kinderliederbuch gesungen.
Nach dem Eingangslied und -gebet wurden die Kinder in ihre Altersgruppen aufgeteilt, um allen das Thema entsprechend zugänglich zu machen. Die Kinder von 10 bis 14 Jahren blieben im Kirchenschiff. Die Sonntagsschulkinder (6-9 Jahre) gingen in den Gemeinschaftsraum und die Vorsonntagsschulkinder (3-6 Jahre) in den Kinderraum.
Wovor fürchtest du dich?
Den Beginn des Gottesdienstes für die ältesten Kinder gestaltete die Bezirkskinderbeauftragte Anke Wiemann. Zuerst erklärten die Kinder, was es bedeutet, sich zu fürchten.
Daraufhin sollten sie Situationen aufschreiben, in denen sie sich schon mal gefürchtet haben, und wie sie die Furcht vielleicht besiegt haben. Genannt wurden beispielsweise schlechte Noten, die Höhe oder Gewitter.
Nach den Impulsen aus den Reihen der Kinder wurde eine Geschichte aus der Bibel vorgelesen, in der die Jünger mit Jesus auf einem Boot unterwegs waren. Sie gerieten in einen Sturm und fürchteten sich.
Jesus schenkt Trost
Bezirksvorsteher Jens Wojtusch machte den Kindern in seiner Predigt viel Mut. Er erklärte, dass Jesus alle Kinder lieb hat und immer bei ihnen ist, um zu helfen. Jeder kennt Situationen, in denen man gesagt hat, dass man eine bestimmte Sache niemals schaffen wird. Wenn man aus heutiger Sicht darauf zurückblickt, sieht man, wie leicht diese vermeintlich schwierige Sache geworden ist und wie weit man gekommen ist.
Der Bezirksvorsteher gab zu, dass nicht immer alle Probleme weg sind, nur weil man in einer Situation an Jesus Christus glaubt, aber dass es leichter wird, wenn man Trost und Kraft von ihm bekommt. Beides kann man zum Beispiel im Gottesdienst bekommen.
Im Anschluss an den Predigtteil kamen alle Kinder zurück ins Kirchenschiff, um gemeinsam die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl zu feiern. Nach dem Gottesdienst gab es für alle Kinder Muffins, bevor sie nach Hause fuhren. Die Lehrkräfte aus dem Apostelbereich blieben noch zusammen, um mehr über das neue KiGo-Format zu erfahren.
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