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Heilige Versiegelung in Duisburg-Fahrn

 

Am Abend des 6. Dezember 2023 besuchte Apostel Thorsten Zisowski die Gemeinde Duisburg-Fahrn. Zusammen mit der ebenfalls anwesenden Gemeinde Oberhausen-Schmachtendorf wurde in diesem Gottesdienst das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet.

Schon im Eingangsgebet betete der Apostel für die Wirksamkeit der Heiligen Versiegelung.
Für den Gottesdienst hat der Apostel das Wort aus Jakobusbrief 5,8 ausgewählt: „Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen, denn das Kommen des Herrn ist nah.“

Bezugnehmend auf das Chorlied „Die Liebe bist du“ sagte Apostel Zisowski, das Lied gibt uns die Aufgabe, den Retter zu erkennen und zu erleben. Gotteswesen ist Liebe und wir reagieren darauf mit unseren Herzen, die ihm zujubeln.

Jeder hat diesen Tag anders erlebt, mal ruhiger oder auch hektisch. Nun ist es Zeit innezuhalten und uns bewusst zu machen, der Retter ist gegenwärtig. Er begegnet uns in seiner Liebe. Gottesdienst ist nicht Willkür, sondern Offenbarung göttlicher Liebe durch sein Wort, das uns stärkt.

Manch einer sagt, dass im Gottesdienst eigentlich nichts Neues gepredigt wird. Man hat es schon oft gehört. Aber das Wort bringt wieder einen Schwerpunkt im Leben in den Vordergrund, der durch viele Ereignisse überdeckt wurde. Das Wort Gottes ist, auch wenn es schon oft gehört wurde, in der Lage, unseren Glauben zu stärken.
Ein Gottesdienst hat einen unschätzbaren Wert, weil er uns Jesus Christus näherbringt und die Sündenvergebung und das Abendmahl würdig erleben lässt.

Jakobus schrieb an die, die auf das Kommen des Sohnes Gottes warten.
Jeremia, der Prophet, lebte vor Christi und auch er wartete 600 Jahre. Erlebt hat er es nicht mehr. Aber in seinem Herzen stand die Geburt Christi.

Der Advent hat zwei Ausprägungen: zum einen die Geburt Jesu und die Vorbereitung auf Weihnachten. Die zweite Ausprägung weist auf die Wiederkunft Jesu Christi hin, die er verheißen hat.

Es war ein Versprechen Jesu – „Ich komme wieder“ - an seine Jünger und an die Menschen, die seine Rede hörten. Sie alle konnten sich auf ihn verlassen. Es war ein Kennzeichen der frühen christlichen Gemeinden, dass sie auf die Wiederkunft Jesu Christi warteten.
In der heutigen Zeit müssen wir die Verheißung „Er kommt bald“ im Lehrauftrag des Apostolates lebendig halten.

Jakobus mahnte bildlich: „Ein Bauer wartet auf die kostbare Frucht seiner Saat. Geduldig wartet er auf den Frühregen und Spätregen. Es ist sehr wichtig für die ausgebrachte Saat, damit sie aufgeht und Frucht bringt. Trotz aller Wetterbedingungen sieht er zuversichtlich auf die Ernte.“

Das ist das Angebot Gottes an uns, die Verheißung ist gegeben, die Voraussetzung zur Erstlingsschaft ist geschaffen in der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung.

Nun warten wir auf die Wiederkunft Jesu Christi. Manch einer lebt schon sehr lange und es hat sich noch nichts ereignet. Deswegen lasst uns nicht das Wort Gottes in Zweifel ziehen. Wir werden von Leid, Not und Sorgen im Leben geplagt, aber die Hilfe Gottes wird kommen.
Die Wiederkunft Jesu Christi hängt nicht von unseren Wünschen ab. Gott macht es nicht davon abhängig, ob der Glaube in dieser Welt weniger wird. Der Zeitpunkt für die Wiederkunft Christi ist Gott dem Vater im Himmel vorbehalten.

Lasst uns die Tiefe der Gebete einmal auf den Prüfstand stellen und diese Verbindung zu Gott nutzen und diese Gedanken in das neue Kirchenjahr mitnehmen.

  • Dein Gebet stärkt dein Herz.
  • Das Wort Gottes stärkt dein Herz.
  • Die Mitarbeit in der Kirche Christi stärkt dein Herz.

Das sind drei Impulse, die wir in der Seele bewahren und in unser Leben einbauen können. Diesen Weg möchten wir wachsam und erfolgreich bis zum Ende gehen. Wir müssen jeden Augenblick wachsam sein, wie die klugen Jungfrauen, damit wir uns nicht fragen müssen: „Was hast Du mit deinem Glauben gemacht?“  Apostel Zisowski gab allen mit auf den Weg:

„Nur getauft und versiegelt zu sein reicht nicht. Mach' etwas aus dem, was Du von Gott empfangen hast!“

Bezirksvorsteher Jens Woitusch sprach in seiner Predigt noch einen Gedanken zu dem Chorlied an, in dem  gesungen wurde: „Wir müssen ihm entgegen gehn.“

Es ist die Einladung zum Besuch des Gottesdienstes, denn hier ist Segenszeit und Gnadenzeit. Hier werden wir mit dem heiligen Geist versorgt. Wir haben keinen Mangel, wenn wir das Haus Gottes betreten und den himmlischen Vater erleben.
Im weiteren ging Apostel Zisowski noch auf den Inhalt des Petrusbriefes ein. Petrus schrieb von der Geduld, die Gott mit uns hat. Es wird uns Menschen Zeit eingeräumt, um Buße zu tun und Gnade zu empfangen.

Nach der Sündenvergebung sang der Männerchor zur Vorbereitung auf die Heilige Versiegelung das Lied „Gott ist Liebe“. Danach empfingen die Kinder Merle Melody, Luca Ralf und die Mutter von Merle Melody aus der Gemeinde Duisburg-Fahrn das Sakrament der Heiligen Versiegelung, die Gabe des Heiligen Geistes.

Der Gottesdienst wurde nach dem Heiligen Abendmahl und Schlussgebet beendet. Der Männerchor setzte den stimmungsvollen Schlusspunkt mit dem Lied: „Auf dich, o Herr, vertrauet meine Seele“. Die Freude der zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Zuwachs in der Gemeinde war groß.

6. Dezember 2023
Text: Marlies Barth
Fotos: S. St.

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