Zu dem Jugendgottesdienst mit Apostel Thorsten Zisowski waren neben den jugendlichen Gläubigen aus dem Bezirk Ruhr-West auch die Jugendlichen aus dem Bezirk Dinslaken eingeladen.
Zu Beginn las der Apostel das Bibelwort aus Lukas 15,8 vor: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor Dir.“ Um mehr Kontext zu schaffen, las Luisa Nietsch das Gleichnis vom verlorenen Sohn vor.
Der Apostel erklärte, dass es in der Thora klar geregelt ist, wer welchen Erbteil bekommt. Dem älteren Sohn standen zwei Drittel zu und dem jüngeren ein Drittel. Der Jüngere zog also mit einem Drittel des Vermögens seines Vaters aus. Schnell war es verprasst und er sehnte sich nach Hause zurück. Nicht an seinen alten Platz, sondern an die Stelle der Tagelöhner seines Vaters.
Der Vater kam ihm dann vor dem Hof entgegen. Er erwartete ihn also. Er stellte auch keinen Fragen oder machte Vorwürfe. Er freute sich einfach und feierte ein Fest.
Der ältere Bruder allerdings war nicht damit einverstanden, dass sein Bruder wieder vorbehaltlos aufgenommen wurde.
Jesus wollte mit dem Gleichnis klar machen, dass der, der einen Fehler gemacht hat, immer die Chance hat, zum Vater zurückzukommen. Der Apostel bezog das auf die Feier des Heiligen Abendmahls und fragte: „Hast Du jemals zu hören bekommen, ‚Du nicht! Du bist es nicht wert.‘? – Du wirst es auch nie hören!“
Priester Stefan Marschalleck aus Dinslaken ging darauf ein, dass der verlorene Sohn in sich gegangen ist und sich und sein Handeln hinterfragt hat. Er forderte die jungen Christen dazu auf, sich auch Momente der Ruhe zu suchen, sich einmal bewusst herauszunehmen aus der lauten Welt und sich dann auch zu fragen: Bin ich noch auf dem richtigen Weg?
Diakon Ralf Kempkes aus der Gemeinde Oberhausen-Mitte ging darauf ein, dass unsere Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Es liegt in unserer Hand. Unsere Einstellung, unser Handeln kann unsere persönliche Geschichte zu einem guten Ende bringen, damit wir unser Glaubensziel erreichen.
Nach dem Gottesdienst gab es noch Bockwürstchen und Getränke. Es ergaben sich noch viele Gespräche, Spiele wurde gespielt und alle freuten sich schon auf den nächsten gemeinsamen Jugendgottesdienst.
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