Sonntagmorgen in der Gemeinde Mülheim an der Ruhr ist immer ein Moment, an dem viele Gläubige die Gemeinschaft suchen. So auch am 18. August 2024.
Ein besonderes Erlebnis durften alle haben: Moritz Hipke erhielt aus der Hand des Gemeindevorstehers, Hirte Thilo Hoffmann, das Sakrament der heiligen Wassertaufe.
Grundlage der Predigt war in diesem Gottesdienst das Bibelwort aus Apostelgeschichte 2,42. „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“
Hirte Thilo Hoffmann begann seine Predigt mit den bekannten Jesuworten: „Lasst die Kinder zu mir kommen!“ (Matthäus 19,14). Anschließend stellte er der versammelten Gemeinde die Frage: „Glauben wir, dass es selbstverständlich ist, dass Menschen zusammenkommen und sich auf das Kommen Jesu vorbereiten? Es ist etwas Besonderes, in Frieden zusammenzukommen. Gott liebt Dich.“ So seine Worte zur Einleitung der Predigt.
Er fuhr fort, in dem er die Gemeinde aufforderte, etwas zu tun, um an der Wiederkunft Jesu teilzunehmen. Er nannte den Gottesdienst eine Übungsstunde, so wie es im Textwort genannt wird.
Auf das Gebet eingehend, sagte er, „Gott hört dir und mir zu, ohne unser Gebet zu kommentieren.“
Er beendete seine Predigt mit dem Aufruf, „Lasst uns diesen Gottesdienst zur Erbauung und Ertüchtigung nutzen.“
Zur Vorbereitung auf die Co-Predigt von Priester Martin Hoyer sang der Gemeindechor das Lied: „Betende Hände braucht unsere Zeit“
Priester Hoyer begann seine Predigt mit einer Frage an die Gemeinde; „Wie hat der Gottesdienst auf dich gewirkt?“
Er zeigte ein allen bekanntes Zeichen, welches heute in vielen Nachrichten als Emoji genutzt wird: das Zeichen der „Betenden Hände“ von Dürer. Es bedeutet soviel wie: „Ich denke an dich, ich bete für dich!“
An die Familie und Eltern des Täuflings gerichtet, sagte er, dass keiner gerne mit dem Rücken zu Wand steht. Und er fuhr fort: „Bei euch ist es so, dass ihr die Gemeinde im Rücken habt und sie euch mit Gebeten begleitet.“
Zur Vorbereitung auf die Handlung der Heiligen Wassertaufe sang der Chor das Lied „Der Heiland sorgt für dich“.
Die ersten Worte von Hirte Thilo Hoffmann in der Ansprache an die Eltern waren: „Es wird anders, als es geplant wurde.“
Er stellte die Frage; „Was geben wir den Kindern mit auf den Weg? Ist es gut, dass wir den Kindern alles geben?“ Ja, sagte er und Dankbarkeit für das Erhaltene zu entwickeln ist etwas ganz Besonderes.
„Der Heiland sorgt für dich“, so der Hirte. Das Wissen darum ist ein wichtiger Bestandteil der christlichen Erziehung.
Anschließend erfolgte nach dem Gebet die Segenshandlung.
Am Ende des Gottesdienstes waren noch alle gemeinsam in der Kirche zusammen.
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