Der Gottesdienst am Sonntag, 22. September 2024 hatte einen einem besonderen Anlass: Die Eheleute Waltraud und Arnold Steffl empfingen den Segen zur ihrer Diamantenen Hochzeit.
Der Dienstleiter, Gemeindevorsteher Priester Ralf Olschewsky, führte die Gemeinde und die zahlreichen Festgäste in das Wort aus Josua 24,15b ein, in dem es heißt: „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“ Die Botschaft des Gottesdienstes mit diesem Bibelwort, das auch in den anderen neuapostolischen Gemeinden Anwendung fand, lautete: Wir dienen Gott in Demut.
Diesen Kerngedanken griff Priester Olschewsky auf und wendete sich bereits während des Gottesdienstes direkt an das seit 60 Jahren verheiratete Paar und sagte: „Wenn zwei sich lieben lernen, steht das Dienen im Vordergrund.“
Dies solle auch unser Verhältnis zu Gott prägen. Nicht nur als ein bloßes Lippenbekenntnis, sondern umgesetzt in die Tat . Es ist kein notwendiges Verhältnis ähnlich einem Arbeitsvertrag, es ist viel mehr: Ein Versprechen, welches es einander gegeben wird und das es einzulösen gilt.
Priester Immanuel Laforce aus der Gemeinde Duisburg-Nord verdeutlichte in seiner Co-Predigt den Wert des gegenseitigen Versprechens daran, dass man der Partnerin oder dem Partner keine Rechnung stellt, für das, was sie oder er getan hat.
Der Erfolg für eine gute Ehe liegt in der Dankbarkeit. Wahrhaftigkeit ist der Schlüssel zur Dankbarkeit.
So soll auch unser Verhältnis zu Gott von Lob und Preis über seine Wohltaten geprägt sein. Priester Laforce beendete seine Predigt mit dem Gedanken: „Wer dient, bleibt in Erinnerung. Damit ist Dienen ein Garant für den Segen für die ganze Familie.“
Nach der Sündenvergebung trafen sich Priester Olschewsky und das Diamanthochzeitspaar Steffl vor dem Altar.
Segen zur Diamantenen Hochzeit
Vor der Segensspendung zur Diamantenen Hochzeit verlas Priester Olschewsky ein Bibelwort aus Galater 6,9: „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.“
Er regte in dem Zusammenhang an: Lasst uns Gutes tun und beständig bleiben als ein Vorbild, so wie einst die ersten Christen (siehe Apostelgeschichte 2,42: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“).
Daran anschließend empfingen die Eheleute Waltraud und Arnold Steffl den Segen Gottes zu ihrem sechzigjährigen Ehejubiläum, mit den die Vorbereitung auf diese Handlung abschließenden Worten:
Reichen Segen empfangen, nicht müde werden zu glauben, zu beten und zu dienen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen brachten die zahlreichen Gottesdienstteilnehmer Waltraud und Arnold Steffl ihre Glückwünsche entgegen und verabschiedeten sich dann.
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