Die Konfirmationsgottesdienste in den Gemeinden des Bezirks Ruhr-West finden an verschiedenen Sonntagen statt. Aus diesem Grund werden die Berichte in zwei Teilen veröffentlicht. Hier nun der zweite Teil.
Ein besonderes Rezept: Gutes tun! - Konfirmation in Oberhausen-Schmachtendorf
Die Konfirmation von Maurice Hallay stand unter dem Wort aus Philipper 2, Vers 4:
„Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“
Bezirksvorsteher Jens Wojtusch sagte zu diesem Bibelwort, dass Gott, der himmlische Vater, einen wichtigen Punkt gegen das Böse gesetzt hat: Gutes tun in unserem Leben und davon dem Anderen geben.
Es ist viel wert, wenn wir durch ein liebes Wort oder mit einer Umarmung den Nächsten zum Lächeln bringen. Es erzeugt Freudigkeit, da geht einem das Herz auf, man fühlt sich wohl. Wenn über einen Menschen nur viel Schlechtes gesagt wird, sollten wir nicht genauso reden, sondern die guten Seiten desjenigen hervorheben. Dann hat man Gutes getan, darüber freut sich auch unsere Seele.
In seiner Co-Predigt hieß Gemeindevorsteher Priester Ralf Olschewsky, wie es schon vor ihm Bezirksvorsteher Wojtusch getan hatte, den Konfirmanden, seine Familie und Gäste und die ganze Gemeinde herzlich willkommen.
Er sprach davon, dass in diesem Gottesdienst großer Segen ausgeteilt wird. Diesen Segen verglich er bildhaft mit einem großen Erdbeerkuchen. Den kann keiner allein essen, sondern jeder bekommt etwas davon ab und so ist es eine Freude für alle.
Priester Olschewsky sagte dem Konfirmanden, dass er, wenn er das Gelübde spricht, zwar allein vor dem Altar stehen muss, aber die ganze Gemeinde ihn mit zugewandter herzlicher Liebe umgeben wird.
Der Bezirksvorsteher gab dem Konfirmanden mit auf dem Weg, dass er die Liebe, die ihn umgibt und die er durch den heiligen Geist mitbekommt, in sich aufnimmt, auch weitergibt und immer darauf achtet, dass es seinem Umfeld gut geht.
Es ist eine Aufgabe, die durch die Treue, die er gelobt, machbar sein wird.
Der Wunsch des Konfirmanden war es, dass alle Anwesenden in der Gemeinde mit ihm zusammen das Konfirmationsgelübde sprechen. Dieser Wunsch wurde ihm mit großer Bewegung erfüllt.
Konfirmation in Bottrop-Boy
Am Sonntag, dem 18. Mai 2025, feierte Sophia Glitz ihre Konfirmation in der Gemeinde Bottrop-Boy.
Die Predigt des Gemeindevorstehers Priester Kai Simon orientierte sich am Leitgedanken „Entschlossen, das Gute zu tun".
Er führte Folgendes an:
Um das Gute in die Tat umzusetzen, können wir uns am Vorbild Jesu Christi und den christlichen Werten orientieren.
Dazu gehört auch, sich selbst und der eigenen Seele Gutes zu tun. Darüber hinaus dürfen wir ein glückliches Leben anstreben, sollten dabei aber auch an unsere Mitmenschen denken.
Die Liebe Christi befähigt uns, nicht nur egoistisch auf uns zu sehen, sondern auch sensibel für die Bedürfnisse anderer zu sein und ihnen beizustehen.
In seiner Co-Predigt veranschaulichte Priester Gerald Steppuhn dies mit dem „höchsten Gebot", das Jesus Christus genannt hat: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt" sowie „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Matthäus 22, 37–39).
Die Ansprache zur Konfirmation wurde vom Chor mit dem Lied „Jesus, bleib in meinem Leben" (Chorbuch 307) eingeleitet. Gemeinsam mit der ganzen Gemeinde legte Sophia ihr Konfirmationsgelübde ab und empfing daraufhin den göttlichen Segen.
Mit einem herzlichen Willkommensgruß durch Jugendliche und den Glück- und Segenswünschen der Gemeinde endete der Gottesdienst.
Im Anschluss lud Konfirmandin Sophia ihre Familie, Freunde und Gäste sowie die gesamte Gemeinde zu einem kleinen Empfang ein.
Konfirmation in Oberhausen-Sterkrade
Am Sonntag dem 18. Mai 2025 fand in der Gemeinde Oberhausen-Sterkrade die Konfirmation von Marie Vooghs statt. Bezirksevangelist Thomas Cittrich feierte den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus Philipper 2, 4: „... und ein jeder sehe nicht nur auf das Seine, sondern sehe auch auf das, was dem andern dient.“
Dabei ging er besonders auf die Treue gegenüber Gott ein und gab eine Empfehlung ab, das Konfirmationsgelübde zu halten, um genau dies zu erreichen. Daraus ergebe sich, so Bezirksevangelist Cittrich dem Konfirmationsbrief entnehmend, der Auftrag Gutes zu tun und selbst ein Segen zu sein. Alle Christen sollen sich einbringen mit ihren Gaben und Talenten.
Ergänzt wurde die Predigt durch Priester und Konfirmandenlehrer Michael Engemann. Dieser führte aus, dass wir uns Gottes Liebe und Nähe zu jeder Zeit sicher sein können. Niemals lässt er uns allein, egal was wir getan haben.
Während der Konfirmation bestätigte Marie Vooghs all dies mit einem „Ja“ und unterstrich dies mit dem Gelübde.
Anschließend konnte die Gemeinde der neuen Jugendlichen gratulieren.
Bottrop-Boy
18. Mai 2025
Text:
Christiane de Vries,
Ricardo Schulte,
Kai Simon
Fotos:
privat,
Rene Ptak,
A. Simon,
Tanja Simon-Glitz
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