Die diesjährigen Konfirmationen im Bezirk Ruhr-West fanden am 14., 21. und 28. April statt. Stammapostel Jean-Luc Schneider wählte für die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden das Bibelwort aus Johannes 14,6: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, und die Wahrheit und das Leben.“
Duisburg-West:
Am Sonntag, dem 14. April 2024, empfing Elias Ecken den Segen zu seiner Konfirmation.
Der Gemeindevorsteher, Hirte Markus Wiemann, führte zu Beginn aus, dass er in diesem Gottesdienst häufiger unseren Konfirmanden Elias ansprechen werde, da er heute im Mittelpunkt stehe. Aber das, was dem Konfirmanden gesagt wird, gelte genauso der versammelten Gemeinde.
Jesus der Weg
In unserem Leben gibt es vorgezeichnete Wege, die wir gehen müssen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. „Wer studieren möchte, muss Abitur machen, wer Anwalt werden möchte, der muss Jura studieren“, erklärte der Gemeindevorsteher. Um ewige Gemeinschaft mit Gott zu haben, gibt es nur einen möglichen Weg; „Wir müssen an Jesus Christus glauben, seine Lehre annehmen und seinem Beispiel folgen.“
Jesus die Wahrheit
Heute leben wir in einer Zeit, in der es viele falsche Nachrichten, „Fake News“, gibt. Es fällt manchmal schwer, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden. Doch gibt es die Gewissheit: Jesus ist die Wahrheit. Seine Worte sind ewig gültig.
Jesus das Leben
Jesus möchte, dass die Jugendlichen in Ewigkeit mit ihm in Frieden und Glückseligkeit Gemeinschaft haben.
„Bring dich in die Gemeinde ein mit den Gaben, die Gott dir gegeben hat“, riet der Hirte dem Konfirmanden Elias. „Gott wird dich segnen, wende dich ihm immer vertrauensvoll zu.“
Konfirmation
In seiner Ansprache empfahl der Hirte dem Konfirmanden, sich immer vom Heiligen Geist leiten zu lassen. „Du kannst dich auf Gott verlassen, er kennt deinen Lebensweg und steht dir zur Seite.“ Im Anschluss legte Elias das Konfirmationsgelübde ab. Hirte Wiemann legte ihm nach einem kurzen Segensgebet die Hände auf und spendete ihm den Konfirmationssegen.
Anschließend hießen ihn zwei Jugendliche im Kreise der Jugendlichen willkommen und überreichten einen Blumenstrauß. Nach dem Gottesdienst hatten alle Anwesenden die Gelegenheit, dem Konfirmanden Elias ihre Glückwünsche zu übermitteln.
Bottrop-Mitte:
In Bottrop-Mitte wurde Kevin Teige am 21. April 2024 konfirmiert.
Am Anfang der Segenshandlung ging Bezirksevangelist Thomas Cittrich auf das Wunschlied des Konfirmanden „So nimm den meine Hände“ (GB221) ein und bescheinigte ihm ein hundertprozentiges Vertrauen in den Herrn. Da er nun selbst bestimmen könnte, wo es lang geht, wäre es schön, wenn er den Weg doch mit Gott gehe.
Der Name „Kevin“ hat die Bedeutung „zur Familie gehörig“. Er würde auch zur Familie gehören; zur Familie der Gotteskinder und der Gemeinde Bottrop-Mitte.
Der heute erhaltene Segen möchte den Konfirmanden näher zu Gott bringen und die gemeinsame Verbindung intensivieren und stärken. Auch wenn er noch jung ist und sich noch entwickeln und seinen Platz finden wird, so sei man für manche Dinge nie zu jung.
Man ist nie zu jung für den Gottesdienstbesuch, denn Gott lädt zum Gottesdienst, um Gutes zu tun. Man kann immer opfern. Nicht nur Geld, sondern indem man dem Herrn sein Herz und seine Zeit schenkt, denn das bringt Segen.
Man ist nie zu jung, um Segen zu empfangen, denn dies bringt einem Gott näher. Auch wenn das Glaubensziel die Wiederkunft Jesu ist und auch wenn man im Leben noch etwas erreichen möchte, dass was dann kommt, wird nicht schlechter sein.
Man ist nie zu jung zum Dienen. Gott freut sich, wenn man sich mit seiner Gabe einbringt. Denn Gott schleift die, die an ihn glauben nicht hinter sich her, er zieht sie mit seiner Liebe zu sich.
Der Bezirksevangelist gab den Rat: „Nimm Jesus als dein Navi, denn er schimpft nicht, wenn man einen anderen Weg wählt und hat trotzdem immer eine Lösung und führt einen auch aus einer Sackgasse zurück zu Gott.“
Oberhausen-Sterkrade
Am 28. April 2024 besuchte Apostel Thorsten Zisowski die Gemeinde Oberhausen-Sterkrade um den Konfirmationsgottesdienst von Levi Kohls zu halten.
Zum Beginn seiner Predigt ging er auf das Konfirmationswort im Allgemeinen ein. Er wies darauf hin, dass dieses Wort lebensbegleitend sein soll und sich dessen Sinn oftmals erst später erschließt.
Des Weiteren griff er den Gedanken des Stammapostels zum diesjährigen Konfirmationswort - „Du sollst glücklich sein!“ - auf und führte aus, dass man Glück nicht immer sofort erkennt oder eine andere Vorstellung davon hat.
Manche haben das Glück schon gefunden, es aber nicht verstanden. Gott zeigt uns einen Ort, wo wir glücklich sein können, aber wir haben ganz andere Gedanken und erkennen ihn deshalb nicht. Er forderte die Gemeinde auf, stets die Hinweise Gottes zu beachten.
Bezugnehmend auf das Textwort merkte Apostel Zisowski an, dass es nichts nützt, nur auf dem richtigen Weg zu stehen, man muss ihn auch gehen.
Es reicht nicht zu sagen: „Ich bin doch getauft und versiegelt. Ich stehe mit beiden Beinen auf diesem Weg.“ Man muss auch dem Willen Gottes folgen.
Es ist eine göttliche Wahrheit, dass man nur über Jesus Christus zu Gott gelangen kann, um das ewige Leben zu erhalten.
In seiner Ansprache an Levi ging er auf das zuvor vorgetragene Lied der Sänger - „Ins Wasser fällt ein Stein“ aus dem Jugendliederbuch Nr. 96b - ein. In dem Lied kommt zum Ausdruck, dass alles sehr klein beginnt.
Bei einem Funken sieht man noch nichts vom Feuer. Ein Stein, der ins Wasser fällt, berührt nur eine kleine runde Stelle aber dann werden die Kreise größer und breiten sich aus.
So wirkt auch der Segen Gottes. Er wird gegeben und muss sich dann in seiner Fülle entfalten. Dafür sind wir verantwortlich und können daran aktiv mitwirken.
Er wünschte dem Konfirmanden, dass er immer die Augenblicke erkennt, in denen Gott segnet. Wenn andere Augenblicke da sind, dann empfahl er, darauf zu vertrauen, dass Gott immer mit seiner Gnade an seiner Seite steht.
Apostel Zisowski ging auch auf den Namen Levi ein. Levi ist ein biblischer Name, welchen der dritte Sohn Jakobs trug.
Aus Jakob gingen die Zwölf Stämme Israels hervor. Der Stamm Levi war der einzige Stamm, welchem kein Grundbesitz mitgegeben wurde.
Er erhielt dafür aber alle Tempelabgaben. „Eigentlich gar nicht so schlecht. Ein laufendes Geschäft.“, so der Apostel weiter und übertrug diesen Gedanken auf den Konfirmanden: „Alles das, was dir im Hause Gottes gegeben wird, soll dein Eigentum sein.“
Nach dem Ablegen des Konfirmationsgelübdes empfing Levi den Segen zu seiner Konfirmation. Nach der Feier des Heiligen Abendmahles und dem Schlusssegen bekam die ganze Gemeinde Gelegenheit Levi freudig zu gratulieren.
Bottrop-Boy
Am Sonntag, dem 28.04.2024 wurde in der Gemeinde Bottrop-Boy unser junger Glaubensbruder Moritz Feldkamp konfirmiert. Den Gottesdienst feierte der Vorsteher Kai Simon mit dem Konfirmanden, der großen Familie, den Freunden und der ganzen anwesenden Gemeinde. Er gab Moritz mit, dass er sich immer in besonderen Situationen an seine Eltern, Familie, Freunde und auch an alle Gemeindemitglieder wenden kann. Das Konfirmationsgelübde sagten alle Anwesenden zusammen mit dem Konfirmanden auf. Nach dem Gottesdienst war die ganze Gemeinde noch zu Kaffee und Kuchen im Nebenraum eingeladen.
Bottrop-Kirchhellen
Am Sonntag, den 28. April 2024 empfing der Konfirmand Jan Rahnenführer zur großen Freude der ganzen Gemeinde im Kreise seiner Familie und Freunde in Bottrop-Kirchhellen den Segen zu seiner Konfirmation. Der Konfirmationsgottesdienst wurde vom Vorsteher der Gemeinde, Priester Helmut Schiwy, durchgeführt.
Nach dem Predigtteil durch den Vorsteher und dem Co-Predigtteil durch Priester Holger Bernatzki sowie der Verkündigung der Sündenvergebung kam der Konfirmand zum Altar. In seiner Ansprache wies der Vorsteher den Konfirmanden darauf hin, dass er heute eine Entscheidung für Gott treffe und im Gelöbnis vor der Gemeinde verspreche, Gott treu zu bleiben bis an sein Ende.
Die Konfirmation sei auch ein gewisser Schritt ins Erwachsensein. Er sei jetzt selbst verantwortlich vor Gott. Alle Menschen würden einmal vor Jesus stehen und sich verantworten müssen. Der werde dann sagen: „Ja, du hast dein Wort gehalten, du hast dich zumindest bemüht.“ Jan werde manchmal scheitern; wir seien alle schon einmal gescheitert. Manchmal hätten wir Gott auch schon enttäuscht in unserem Leben, weil wir nicht das halten konnten, was wir ihm versprochen hätten. Aber der große Unterschied zu den Menschen sei: Bei Gott zähle das Bemühen. Bei den Menschen – in der Schule und in der Ausbildung, bei der Arbeit – würde die Leistung bewertet in „bestanden“, „nicht bestanden“, „2“ oder „3“.
Wenn im Arbeitszeugnis steht „Er war stets bemüht“, so bedeute das „Er konnte nichts“. Wenn Gott uns das Zeugnis ausstelle „Er hat sich immer bemüht“, so sei dies eine „1“, also ein „sehr gut“. Man dürfe auch mal scheitern, solle dann aber immer wieder aufstehen und weitergehen.
Nachdem der Konfirmand das Konfirmationsgelübde abgelegt hatte, wurde ihm unter Handauflegung der Segen des dreieinigen Gottes gespendet.
Mülheim an der Ruhr:
In Mülheim an der Ruhr spendete der Gemeindevorsteher, Hirte Thilo Hoffmann, Lena Eickmeier und Philipp Wallraff den Segen zu ihrer Konfirmation. Der Gottesdienst wurde für beide Konfirmanden durch persönliche Überraschungen und musikalische Beiträge gestaltet. Auch die Predigtzugaben des Konfirmandenlehrers Michael Engemann und des jugendlichen Diakons Jan Vogel machten die Konfirmation zu einem besonderen Tag.
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