Am Sonntag, dem 24.August 2025, besuchte Bischof Manfred Bruns die Gemeinde Oberhausen-Schmachtendorf. Eingeladen war auch die Gemeinde Oberhausen-Mitte. Als besonderes Ereignis erlebten die Anwesenden die Ruhesetzung von Priester Bernd Fischbach.
Bischof Bruns diente mit dem Textwort aus Lukas 1,1+2: „Da es nun schon viele unternommen haben, Bericht zu geben von den Geschichten, die sich unter uns erfüllt haben, wie uns das überliefert haben, die es von Anfang an selbst gesehen haben und Diener des Wortes gewesen sind.“
Der Bischof erinnerte an den Apostel-Gottesdienst in Bottrop Boy. In diesem Gottesdienst ging es um das Wort von der Witwe Hannah, die als Greisin im Tempel blieb, dort betete und Gott diente, bis sie Jesus sah.
Der Apostel sprach in dem Gottesdienst in Bottrop-Boy davon, dass wir immer zusammenkommen sollen, um Gottesdienst zu feiern, unabhängig von unserer Lebenssituation.
Wir können gewiss sein, der Gottesdienst ist die Nahtstelle von Diesseits und Jenseits. Hier ist die nächste Verbindung, die durch das Opfer Jesu Christi und die Sündenvergebung hergestellt wird. Egal in welcher Verfassung wir den Gottesdienst erleben, hier wird der Glaube gestärkt.
Die Chronisten der Zeit Jesu
In dem Textwort aus dem Anfang des Lukasevangeliums geht es um die Grundlagen unseres Glaubens.
Wir sind den Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes dankbar, dass sie die Ereignisse um Jesus recherchiert und glaubhaft aufgeschrieben haben.
Der Evangelist Lukas hat sogar die Zeit nach Jesus Christus mit der Aussendung des Heiligen Geistes in einem weiteren Buch aufgeschrieben, nämlich in der Apostelgeschichte.
Diese Grundlagen aus den Worten der Heiligen Schrift können aber nur verstanden werden, wenn der Heilige Geist sie offenbart. Das geschieht durch die Apostel, die sie auslegen, wie sie für uns gut sind.
Lasst uns bewusst an dem Wort bleiben und vertrauen, dass der Heilige Geist durch das Wort Christi uns den Glauben stärkt.
Auch wenn wir selbst in der Heiligen Schrift lesen und Gottes Wort darin suchen und es dann im Herzen bewegen, wird es uns helfen, gestärkt unseren Glaubensweg zu gehen.
Gottes Wort weitergeben
In seinem Predigtbeitrag sagte Bezirksvorsteher Jens Wojtusch: „Es ist ein schöner Auftrag, den wir erhalten haben, dass wir das, was uns durch das Wort in Gottesdiensten mitgegeben wird, weitertragen sollen. Es ist die Hoffnung auf das Wiederkommen Jesus Christus. Es gibt viele, die davon noch nichts gehört haben.
Das macht Gottesdienst mit uns: Er stärkt uns immer wieder neu und wir werden aus- und aufgebaut und beruhigt.
Frieden und Segen werden uns durch das Wort in die Seele gelegt durch den heiligen Geist. Lasst uns dieses Erleben aus dem Gottesdienst weitertragen.“
Dank für viel Jahre im priesterlichen Amt
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles folgte die Ruhesetzung.
Bischof Bruns dankte Priester Bernd Fischbach für die Zeit, in der er als Geistlicher tätig war.
In seiner Ansprache sagte Bischof Bruns unter anderem:
„38 Jahre, davon 26 Jahre als Priester, hast du deine Aufgabe immer mit einem demütigen Herzen getan. Die Amtsträger, die Geschwister und auch Gott sind dir sehr dankbar für dein Dienen. Ohne solche Arbeiter wie dich, könnte das Wort Gottes nicht weitergetragen werden.
Daher Danke für deine gesegnete Arbeit, die du aus Liebe zu den Geschwistern und mit Ehrfurcht vor Gott getan hat.
Dienen in der Liebe Gottes heißt auch teilen und Verzicht, daher auch Dank an deine Frau und deine Familie, die heute auch alle hier sind.“
„Wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor Gott!“ Diese Aussage von Jesu in der Bibel (aus Mathäus 10,32) gab der Bischof Priester Fischbach mit an die Hand und dankte ihm auch noch für seine Arbeit im Konfirmandenunterricht sowie für seine Zuverlässigkeit bei der Organisation von großen Veranstaltungen.
„Viel Freude, Segen und Gotterleben im Ruhestand und dass du dankbar auf deine Amtszeit zurückblicken kannst,“ wünschte der Bischof abschließend und versetzte Priester Fischbach in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Der Bischof beendete den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
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