Ein seltenes Fest fand am 12. Mai 2024 in Bottrop-Mitte statt: Doppelte Eiserne Hochzeit. Bezirksapostel Storck spendete Hirte in Ruhe Manfred Steinwaller und seiner Frau Hilde sowie Evangelist in Ruhe Manfred Elm und seiner Frau Erika den Segen zur Eisernen Hochzeit. Eingeladen waren dazu alle Bottroper Gemeinden.
Beide Jubelpaare sind besonders geprägt durch ihr Dienen in der Kirche. Hirte i. R. Steinwaller war viele Jahre Vorsteher für die Gemeinde Bottrop-Mitte und Evangelist i. R. Elm für Essen-Borbeck. Seit der Profanierung der Gemeinde besuchen seine Frau und er die Gottesdienste in Bottrop.
Eiserne Hochzeit
Bezirksapostel Storck dankte beiden Vorstehern und ihren Ehefrauen für die vielen Aktivitäten, die sie in ihrer Amtszeit getan haben und bis heute für die Kirche tun. Viele Generationen haben sie mit ihrer Arbeit geprägt.
Als Segensspruch für die Zukunft wählte der Bezirksapostel ein Bibelwort aus Sirach 25,6: „Die Krone der Alten ist reiche Erfahrung; und ihre Ehre ist die Furcht des Herrn.“ Er ermutigte die Paare, auch weiterhin durch ihre persönliche Erfahrung und ihre Gottesfurcht Vorbilder zu sein.
Das Bibelwort lässt sich mit einem anderen Vers verknüpfen, in welchem ebenfalls von der Krone geschrieben wird: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit“ (Psalm 103, 2+4). Bezirksapostel Storck gab beiden Jubelpaaren mit, dass Gott sie kennt und weiß, wie es um sie steht. Er schenkt ihnen jeden Tag seine Gnade und Barmherzigkeit.
Vorbereitung auf Pfingsten
Der Gottesdienst diente zur Vorbereitung auf das Pfingstfest, welches in diesem Jahr am Sonntag, dem 19. Mai, gefeiert wird. Als Bibelwort wählte Bezirksapostel Storck einen Vers aus dem Brief des Apostel Paulus an die Galater: „Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden“ (Galater 5,24).
Der Bezirksapostel ging zunächst auf die erste Hälfte des Bibelworts ein. Alle Menschen, die getauft sind, gehören Jesus an. In der Neuapostolischen Kirche tragen sie zudem durch die Versiegelung das Siegel der Erstlingsschaft. Das Sündhafte soll gekreuzigt werden, damit ein Leben im Heiligen Geist möglich ist.
„Begierde ist an sich nichts verwerfliches“, so Bezirksapostel Storck. Jeder Mensch hat Bedürfnisse und Wünsche, diese dürfen nur nicht außer Kontrolle und außerhalb des Willen Gottes sein. Als Beispiel nannte er Adam und Eva, die die Kontrolle über ihre Begierde nach der verbotenen Frucht verloren und somit die Erbsünde schufen. Auf Gottes Gebote ging der Bezirksapostel ein, um den Begriff der Leidenschaft zu untermalen.
Im Anschluss gab Bischof Manfred Bruns eine Predigtzugabe. „Wir wurden vorbereitet auf die Wiederkunft Christi und haben heute gehört, dass wir dafür an uns arbeiten müssen.“ Er ging auf das Lied des Chors ein, in dem davon die Rede ist, manchmal an sich selbst zu verzagen. Er ermunterte die anwesende Gemeinde, dass es mit der Kraft Gottes gelingen würde, im Geist zu leben und zu wandeln.
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