Am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, besuchte Apostel Thorsten Zisowski am 2. Advent die Gemeinde Duisburg-West und feierte einen Gottesdienst, zu dem auch die Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Duisburg-Zentrum eingeladen waren. In diesem Gottesdienst wurde das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet, ein Diakon in das Priesteramt sowie drei Schwestern und ein Bruder in das Diakonenamt ordiniert.
Apostel Thorsten Zisowski legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Römer 13, Vers 11 zugrunde, das Stammapostel Schneider eine Woche zuvor bei einem Gottesdienst vor Glaubensgeschwistern in Südafrika verwendet hatte:
„Und das tut, weil ihr die Zeit erkannt habt, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden.“
Zunächst ging Apostel Zisowski auf das Lied der Sänger ein: „Wir haben den Wunsch, dass diese Bitte, die Ihr uns gerade so kraftvoll entgegengesungen habt, „Herr Jesus, komm doch bald“, nicht nur etwas ist, was uns vier Wochen im Jahr begleitet, sondern dass dieser Wunsch etwas ist, was zu unserem Christsein dazugehört. „Herr Jesus, komm doch bald“. Und wenn es möglich ist, dann lass es heute doch noch sein“.
„Herr Jesus, komm doch bald“
Dass dieses „bald“ von den Menschen höchst unterschiedlich interpretiert wird, erläuterte der Apostel mit einem Blick auf Adam und Eva sowie die vielen Gläubigen, die zu ihrer Zeit gewartet und gehofft haben. Selbst Mathematiker vermochten den Zeitpunkt nicht zu bestimmen.
Apostel Zisowski führte weiter aus: „‚Es gebührt euch nicht, Zeit und Stunde zu wissen‘, hat der Sohn Gottes selbst gesagt. ‚Mein Vater (Gott) hat diese Zeit festgelegt. Und er wird mich senden. Er wird mir den Auftrag geben, die Braut zu holen, wenn es in seinen Augen richtig ist.‘“
Apostel Zisowski sagte weiter: „Und es wird nicht von äußeren Dingen abhängig sein. Gott allein bestimmt den Zeitpunkt. Deswegen ist es doch gut, diesen Begriff „bald“ als Naherwartung in der Seele festzuhalten, wann immer es auch sein mag.“
Das Gleichnis der zehn Jungfrauen
Dass auch heute die Gefahr besteht, im Glauben müde zu werden, erläuterte der Apostel am Gleichnis von den zehn Jungfrauen. „Äußerlich sahen sie alle gleich aus. Wahrscheinlich trugen sie die gleichen Gewänder und den gleichen Schmuck. Auch ihre Lampen waren wahrscheinlich gleich. Jede Lampe wurde fünfmal gefüllt und fünfmal geleert. Und das war nicht sichtbar, weil sich das im Inneren abspielte.“
Der Apostel stellte die Frage: „Ihr Lieben, was geschieht in unserem Inneren?“ und gab den Gläubigen folgenden Rat: „Ihr lieben Geschwister, lasst uns, um ein Bild der Heiligen Schrift zu verwenden, diesen Ölkrug in jedem Gottesdienst füllen und diese Hoffnung mitnehmen, dass wir Teil der würdigen Brautgemeinde sein können, dass er seine Verheißung erfüllt, dass wir bereitet sind, egal zu welchem Zeitpunkt er kommt.“
Jesus sagt: „Ich bin bei dir.“
Zum Schluss seiner Predigt lenkte der Apostel den Blick auf den Glauben und stellte die Frage, was denn überhaupt Glaube ist?
Stammapostel Schneider hatte im Pfingstgottesdienst 2024 über den Allerheiligsten Glauben gesprochen und gesagt: „Das ist der Glaube an Jesus Christus. Das ist der Glaube, dass er seine Kirche regiert."
Wir sind nur Werkzeuge. Das ist der Glaube, dass er sein Werk vollenden wird, ganz persönlich. Das ist der Glaube daran, dass er uns gesagt hat, die Liebe ist so wichtig. Allerheiligster Glaube ist, dass er die Dinge in seiner Hand hält, dass dass er dein Leben an jedem Tag begleitet. Bis an das Ende der Welt!
Es ist ein Versprechen, das heute für uns gilt und heute einmal ganz lebendig wieder an unserer Seele anklopft und sagt: „Denk dran, ich bin bei dir, du hast dich einsam gefühlt. Ich bin bei dir. Glaub’ mir das.“
Du bist willkommen und erwartet
In seiner Co-Predigt erinnerte Bischof Jens Eberle an eine Aussage aus dem Eingangsgebet des Apostels, die er zunächst auf sich selbst bezog: „Du bist willkommen und erwartet!“.
Er sagte dazu: „Das gilt jedem Einzelnen, der heute hier ist, der angeschlossen ist. Wir waren willkommen, wir sind erwartet worden. Und wir haben das Dienen des Heiligen Geistes gefühlt. Wir haben die Kraft gefühlt, die in der Predigt des Apostels lag und er hat uns Sicherheit vermittelt.
Der Tag Jesu Christi kommt! Daran halten wir fest, das ist Inhalt unseres Lebens, das ist die Freude unserer Nachfolge, dass Jesus Christus wiederkommen wird.“
Mit neuer Begeisterung für Jesus arbeiten
Bischof Eberle machte auf eine Gefahr aufmerksam: Das Gähnen!
Dazu erläuterte er: „Gähnen ist ansteckend. Liebe Schwestern, liebe Brüder, wenn ich müde werde, steckt das vielleicht meine Schwester und meinen Bruder in der Gemeinde an.
Wenn ich aufhöre mitzuarbeiten, wie es der Apostel uns gesagt hat, dann ist es eine Sorge, das könnte auch den Nächsten befallen. Ihr Lieben, und man weiß aus der Wissenschaft, je näher die soziale Bindung untereinander ist, umso größer ist die Gefahr dieser Ansteckung.“
Er forderte die Gottesdienstteilnehmer auf: „Lasst uns diese Müdigkeit aus den Gliedern bringen und mit neuer Begeisterung, mit neuem Mut für Jesus Christus arbeiten.“
Abschließend gab er den Gottesdienstteilnehmern folgenden Auftrag mit: „Und das ist unser Auftrag: Wachend zu bleiben, wach für die Not, wach für die Gemeinde Jesu Christi, wach für das Wiederkommen des Herrn“.
Sicherheit der Wiederkunft Jesu
Es gibt zwei Gründe.
Zum einen hat Jesus es selbst versprochen. Schon unsere Kinder wissen, dass der liebe Gott alles kann. Gott ist kein Mensch. Er kann nicht lügen, und sein Wort ist immer wahr.
Zum anderen sagt unser Stammapostel, dass das Wiederkommen Jesu feststeht. Es ist genauso sicher, wie dass es am Morgen nach der Nacht wieder hell wird.
Darauf kannst du dich verlassen!
Sakramentsspendungen und Ordinationen
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls empfing Talia Hinz aus der Gemeinde Duisburg-Zentrum das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde Diakon Manfred Meybohm in das Priesteramt und Glaubensbruder Florian Wiemann in das Diakonenamt für die Gemeinde Duisburg-West ordiniert.
Für die Gemeinde Duisburg-Zentrum wurden die Glaubensschwestern Beatrice Briczin, Jennifer Behmer und Miriam Daschner in das Diakonenamt ordiniert.
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