Evangelist Karsten Hanke feierte am Sonntag, dem 14. Juni 2026, mit den Jugendlichen des Bezirks Ruhr-West den monatlichen Jugendgottesdienst. Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Markus 9,24: „Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“
Zweifel stärkt die Gläubigen!
Zu Beginn des Gottesdienstes erklärte Evangelist Hanke, dass Glaube und Zweifel eng beieinanderstehen: „Zweifel ist gar nichts Schlimmes. Es hat auch etwas Gutes“, so zeigt dieser Zweifel, dass unser Glaube lebendig ist und wir uns mit ihm beschäftigen.
Der Dienstleiter wies auf die Bedeutung von Glauben in der Bibel hin: Vertrauen. Wir können beten, dass unser Vertrauen gestärkt wird und Gott im Gebet alles sagen. Des Weiteren zeigte Evangelist Hanke auf, dass unser Glaube nicht perfekt sei. Gott hat dafür gesorgt, dass auch alle Sorgen und Probleme in die Bibel mit aufgeschrieben werden, damit man es auch noch nach 500 Jahren lesen könne. So hat Mose an seiner Sendung gezweifelt, doch Gott hat ihn festgehalten und nicht aufgegeben. Und auch Thomas konnte den Zweifel besiegen.
Der Dienstleiter stellte klar, dass wir trotz Zweifel, große Dinge im Glauben vollziehen können und Gott sich nicht durch Zweifel von seinen Kindern abwenden werde.
Suche die Nähe zu Gott
„Wenn du einmal in so einer Situation bist und nicht weiterweißt, dann zieh dich nicht zurück, sondern suche die Nähe Jesu im Gebet und sage ihm alles“ Gott gehe nicht an deinen Sorgen vorbei, sondern sorge dafür, dass unser Vertrauen immer stärker werde.
Evangelist Hanke bekräftigte, man müsse nicht einen perfekten Glauben haben, wichtig sei, dass wir zu Gott gehen und mit ihm reden.
Gewissheit im Glauben?
Die Co-Predigt begann Priester Tom Hanke mit der Frage „Haben wir nicht alle Zweifel in uns?“ Er erklärte, dass die Menschen damals Jesu Auferstehung nicht glauben konnten, so schlussfolgerte Priester Hanke: „Glaube beginnt da, wo der Verstand nicht mehr begreifen kann“ Wir Jugendliche seien in besonderen Lebenssituationen und fragen uns manchmal, warum das ein oder andere passiert. Priester Hanke wies auf die Gewissheit hin, dass Gott einen Plan habe. Man brauche keinen Glauben, mit dem man Berge versetzt, ein kleiner Glaube Senfkorn reicht aus. Am Ende seines Predigtbeitrags stellte Priester Hanke die Frage „Glauben wir an die Wiederkunft Jesu Christi?“ Wir müssen unseren Glauben behalten, er komme bald. Unsere Zukunft steht!
Priester Immanuel Laforce erinnerte die Jugendlichen daran, dass Zweifel meistens dann auftritt, wenn wir etwas noch nie erlebt haben. In der Bibel ist die Offenbarung, unsere Zukunft, das Einzige, dass noch nicht eingetreten sei. Priester Laforce erklärte den Jugendlichen, dass sich alle Prophezeiungen in der Bibel erfüllt haben, warum sollte sich also diese letzte nicht erfüllen?
Der Co-Prediger erinnerte an das Gesagte des Dienstleiters, dass die Bibel ehrlich sei und auch von allen Zweifeln schreibe. Er führte aus, dass Gott nicht die Stärksten im Glauben berufe, sondern die, die bei ihren Amtsaufgaben zweifeln und sich so stärker mit ihrem Glauben beschäftigen und ein größeres Vertrauen zu Gott aufbauen.
Gemeinsame Freizeit
Nach dem Gottesdienst gingen die Jugendlichen des Bezirks zusammen Bowlen. Danach hatten sie die Möglichkeit sich beim gemeinsamen Pizzaessen auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben.
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