Bezirksvorsteher Priester Jens Wojtusch führte am Sonntag, dem 22. März 2026 den Gottesdienst in der Gemeinde Bottrop-Boy durch. Er gab den Jugendlichen viele Impulse über die Liebe Christi, welche als Ursprung des eigenen Handelns dienen soll.
Als Predigtgrundlage diente ein Bibelwort aus dem 1. Petrusbrief 2,21: „Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen.“ Des Weiteren wurde das Thema der Liebe in einer Bibellesung vertieft.
„Gott liebt dich.“
Priester Wojtusch begann seine Predigt damit, dass alle Situationen kennen, in denen man Sorgen erlebt und in Situationen steckt, die belastend sind. Er ging auf die Auswirkungen ein, die Leid mit dem Körper macht.
„Wenn du diese Situation gerade erlebst, soll dir heute Morgen ein Griffstück an die Hand gegeben werden“, ermutigte er die Jugendlichen. Dieses Griffstück soll ein Signal Gottes sein, dass er seine Kinder liebt und unterstützt.
Der Dienstleiter verglich es mit einer Haltestange in einem Bus. Manchmal erlebt man es, dass ein Bus wackelt und man bei einer Bremsung den Halt verliert. Wie gut sei es dann, wenn man etwas hat, an dem man sich festhalten kann.
Jesu Liebe schützt niemanden vor Leiden und Sorgen, aber sie schenkt Kraft, Situationen zu bewältigen.
Jesu Liebe nutzen
Jesus Christus hat seine Liebe seinen Nachfolgern geschenkt, damit er ganz nah bei ihnen ist. „Wenn wir diese Liebe spüren, sollen wir damit auch etwas tun“, appellierte Priester Wojtusch.
Jesus Christus soll dabei immer Vorbild des eigenen Tuns sein, denn all sein Tun war mit Liebe untermalt.
Priester Wojtusch erinnerte an das Jahresmotto 2025, Gutes zu tun. „Die Liebe soll uns ausmachen.“ Auch wenn man Vorurteilen oder Leid ausgesetzt ist, soll das Gute immer darüberstehen. Jesus „Griffstück der Liebe“ schenkt dabei die nötige Unterstützung und Sicherheit.
Komm in mein Herz
In seiner Co-Predigt ging Priester Kai Simon, Vorsteher der Gemeinde Boy, auf das Lied des Jugendchores ein. Darin heißt es „Komm in mein Herz“.
Er stellte die Frage, ob jemand es schonmal erlebt hat, dass Jesus dieser Aufforderung nicht nachgekommen wäre.
Priester Simon ermutigte die Jugendlichen, ihr Leben nach Jesus auszurichten und in seine Fußstapfen zu treten.
Auch in schwierigen Lebensphasen sollen sie mit Jesu Hilfe Gutes tun.
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