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Reanimationstraining (praktische Übungen an einer Puppe) in Bottrop-Mitte

 

An diesem Abend hatte die Bezirksbeauftragte der Ersthelfer(-innen)/Sanitäter(-innen), Schwester Irmgard Grande, alle interessierten Geschwister des Bezirkes zu einem Informationsabend eingeladen.

Für alle Beteiligten ist es sehr wichtig zu wissen, wie man vorgeht,  wenn ein Notfall im kirchlichen Umfeld eintritt. Was ist als erstes zu tun, wenn in der Kirche eine Person Hilfe benötigt?

Dabei sind drei zentrale Punkte zu berücksichtigen:

Die betroffene Person

  1. Anschauen
  2. Ansprechen
  3. Anfassen

Generell ist es wichtig, in einer Notfallsituation die Ruhe zu bewahren, sicher aufzutreten, umsichtig zu handeln und Betroffene und Anwesende zu beruhigen.

Betroffenen hilft es, wenn sie wissen, dass sie nicht alleine sind und Hilfe auf dem Weg ist, dass sie von Schaulustigen abgeschirmt werden, dass sie leichten Körperkontakt durch den Ersthelfer spüren (beispielsweise durch Halten der Hand oder Berühren der Schulter) und der Ersthelfer mit ihnen spricht und ihnen zuhört.

Wenn es sich um eine verletzte Person handelt, ist es zunächst wichtig herauszufinden, was vorgefallen ist. Danach sollte man einen Notruf absetzen und anschließend Maßnahmen zur medizinischen Erstversorgung einleiten.

Der richtige Notruf rettet Leben! Diese Angaben sind wichtig:

  1. Bewusstlosigkeit erkennen und richtig handeln
  2. Stabile Seitenlage
  3. Herzdruckmassage und Beatmung

Diese wichtige Hilfe war zentraler Punkt der Übungen an diesem Abend.

21. November 2017
Text: W. Boy
Fotos: Ricarda Maszun

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