Der Jugendgottesdienst am Sonntag, 20.02.2022 begann mit dem Bibelwort aus Matthäus 6, Vers 21. Im Anschluss daran trug Glaubensschwester Selina Berndt eine Bibellesung aus Sprüche 6, Verse 10 bis 23, vor.
Priester Jochen Meybohm fragte die Gemeinde, ob sie sich noch an das letzte Weihnachtsgeschenk erinnern kann. Das fällt einem schon schwer. Und für die meisten jungen Kinder ist der Karton oft interessanter als der Inhalt. Dieses Beispiel sollte die Vergänglichkeit irdischer Güter zeigen.
Ewige Gemeinschaft mit Gott
Die nächste Frage war, wie man ewige Schätze erhält. Darauf sagte Priester Meybohm, dass Jesus es gut findet, wenn unser Leben hier auf der Erde schön ist. Dennoch soll der Fokus richtig liegen. Man arbeitet auf etwas hin, was erst später wichtig wird, wie zum Beispiel der Schulabschluss oder eine berufliche Ausbildung. Wir haben auf der Erde viel „um die Ohren“ und wollen Freude haben, trotzdem dürfen wir das Ziel, die ewige Gemeinschaft mit Gott, nicht aus den Augen verlieren. Hängt dein Herz am Geld oder an Gott?
Noch wissen wir nicht, ob wir gut vorgesorgt haben oder nicht. Es ist wie mit einem Schulabschluss. Man lernt und arbeitet viel dafür, doch noch hat man den Abschluss nicht in der Tasche. Erst nach der Prüfung erhält man das Ergebnis
Jesus sagte: „Trachtet ZUERST nach dem Reich Gottes …“. Das bedeutet nicht, dass wir nichts anderes machen dürfen. Er sagte „zuerst“ und nicht „nur“.
Schätze sammeln für die Ewigkeit
Diakon Tobias Kassner kam in seiner Predigt auf das Gleichnis vom Kornbauern zurück. Dieser hatte eine gute Ernte, doch seine Scheunen waren schon voll. Also baute er größere Scheunen, um alles unterbringen zu können. Im Schlaf erfuhr der Kornbauer, dass er, wenn er stirbt, nur einen irdischen Reichtum angelegt hat, der vergänglich ist. Im irdischen Leben kann er damit etwas anfangen, doch im Jenseits vor Gott ist es wertlos. Wir sollen also die richtigen Prioritäten setzen.
Priester Immanuel Laforce sprach in seinem Predigtbeitrag noch einmal über das Bibelwort „Da, wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Obwohl es ein kurzer Satz ist, ist er sehr ausdrucksstark. In einem Beispiel aus seiner Schulzeit erzählte er, dass er immer mehr für ein Thema gearbeitet hat, für das er sich sehr interessierte. Wofür interessieren wir uns sehr?
Priester Laforce kam auf das Lied 373 „Herr, mein Leben es sei dein“, das zuvor gesungen wurde, zurück.
Dort heißt es in der dritten Strophe: „Nimm, Herr, hin auch Gut und Geld, dir sei's in den Dienst gestellt.“ Er wies darauf hin, dass unser Herz nicht nur am Geld hängen soll. Wir können es teilen, sodass alle etwas davon haben. Wir können nicht zwei Herren dienen: Geld oder Gott. Nur Geld allein macht nicht zufrieden.
Freude im und am Glauben haben ist ein wichtiger Bestandteil unseres Glaubenlebens!
Neben den 50 anwesenden jugendlichen Glaubensgeschwistern waren auch viele per YouTube und Telefon angeschlossen.
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