Am Sonntag, 08. Mai 2022, feierte die Gemeinde Duisburg-Wanheim in einem festlichen Rahmen den Konfirmationsgottesdienst mit den jungen Christen Leonie und Elias. Bezirksevangelist Volker Hillbrecht legte dem Festgottesdienst das Bibelwort zugrunde, das in allen diesjährigen Konfirmationsgottesdiensten Verwendung findet: „Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde zertreten." (Psalm 60, Vers 14).
Fest verankert sein
„Wir freuen uns sehr. Unsere Konfirmandin und unser Konfirmand haben sich entschieden, Christus nachzufolgen und ihm zu dienen", sagte der stellvertretende Bezirksvorsteher zu Beginn seiner Predigt. Mit Gott Taten zu tun, gelinge - gemäß dem Geleitwort für 2022 - nur „gemeinsam" und nicht im Alleingang. Es sei Aufgabe aller Gemeindemitglieder, die jungen Glaubensgeschwister in die Gemeinde mit einzubinden und ihren Platz finden zu lassen.
Die Kirche Christi und die eigene Gemeinde sollen der „Heimathafen" von Leonie und Elias sein, sagte Bezirksevangelist Hillbrecht. Er ging damit auf den Schriftzug „Heimathafen" ein, der am Altar neben den Abendmahlkelchen angebracht war. „Wir wünschen euch, dass ihr in der Kirche Christi einen Heimathafen habt und darin fest verankert seid. Unser himmlischer Vater und sein Sohn Jesus Christus führen euch Schritt für Schritt. Und die ganze Gemeinde wird da sein, um euch zu unterstützen", so der Dienstleiter.
Gott vertrauen
Auch Priester Jochen Meybohm, der Jugendleiter des Bezirks Ruhr-West, unterstrich die Bedeutung der Kirche und der Gemeinde als „Heimathafen". In vielen Orten am Meer sei der Hafen von Mauern umgeben und biete er Schutz. Fischerboote würden sich immer nur in einem bestimmten Radius auf dem Meer bewegen, damit sie schnell in den Heimathafen zurückeilen können, wenn es stürmt oder ein Unwetter aufzieht. „In eurem Leben wird nicht immer nur die Sonne scheinen. Es werden auch stürmische Tage auf euch zu kommen", sagte Priester Meybohm. „Dann gilt es, Gott zu vertrauen und im Heimathafen zu sein."
Großes bewirken
Nach der Sündenvergebung las Bezirksevangelist Hillbrecht aus dem Schreiben von Stammapostel Jean Luc Schneider an alle Konfirmanden und Konfirmandinnen im Jahre 2022 vor. „Gemeinsam werden wir Großes bewirken. Was auch immer geschehen mag, am Ende obsiegt immer Jesus!", heißt es in dem Schreiben. Mit dem Lied „Wir geloben diese Stunde" leitete der Chor die Segenhandlung der Konfirmation ein. „Nehmt Jesus Christus in den Mittelpunkt eures Lebens. Und wenn einmal schwierige Situationen eintreten, dann wendet euch an den Segensträger eures Vertrauens", gab der Bezirksevangelist einen persönlichen Rat an Leonie und Elias. Er ermunterte die jungen Christen, sich freudig in ihre Gemeinde, in den Bezirk und in den Kreis der Jugend einzubringen und diese mitzugestalten. „Mit Gott wollen wir Taten tun".
Gelübde und Segen
Nach dem Konfirmationsgelübde, der Spendung des Konfirmationssegens und der daran anschließenden Feier des Heiligen Abendmahles endete der Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen. Bei schönem Frühlingswetter brachten die rund 100 Gottesdiensteilnehmer anschließend der Konfirmandin Leonie und dem Konfirmanden Elias vor dem Kirchengebäude ihre persönlichen Glücks- und Segenswünsche entgegen.
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