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Jesus segnet die Kinder

 

KiGo 10-14 am 14.08.2022 in Duisburg-Neumühl

Nachdem das Eingangsgebet verklungen war, begrüßte Hirte Markus Wiemann die Kinder und anwesenden Glaubensgeschwister und las das Textwort aus

Matthäus 19, 13a: Da wurden Kinder zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete.

Danach erkundigte sich Hirte Wiemann bei den Kindern, wie die ersten Schultage waren, mit welchen Empfindungen die Kinder diese Zeit erlebten, ob es Schul- und Lehrerwechsel gab und ob sich die Kinder noch auf das vor ihnen liegende Schuljahr freuen.

Dann leitete der Hirte zum Textwort über und berichtete, dass es zu Zeiten Jesus nicht üblich war, sich nach dem Befinden der Kinder zu erkundigen. Kinder standen am Rande der Gesellschaft.

Jesus aber liebte die Kinder. Es steht geschrieben, „er herzte sie“.
Das bedeutet, er umarmte sie.

Als eines Tages Mütter ihre Kinder zu Jesus brachten, damit er sie segnete, wurden die Frauen und Kinder von den Jüngern abgewiesen. Die Jünger wollten nicht, dass der Meister gestört wurde.
Jesus jedoch sagt: „Lasset die Kinder zu mir kommen“, und er segnete sie.

Was ist Segen?
Hirte Wiemann erklärte, dass jeder etwas Anderes unter dem Begriff Segen versteht.
Für den einen bedeutet Segen Gesundheit, für den anderen Glück.

Unser Katechismus gibt uns klare Auskunft darüber.

Segen ist:      Gottes Zuwendung und diese ist umfassend

                        Kraft und Heil für den inneren Menschen

                        Gutes von Gott zu empfangen

                        Ein Geschenk, man kann sich Segen nicht verdienen.

Niemand kann sich selbst segnen. Dazu wurden unsere Amtsträger mit Vollmacht ausgestattet.

Verschieden Segensarten
Der Hirte Wiesmann berichtete auch, dass zu unterschiedlichen Ereignissen gesegnet wird.

Im Kleinkindalter erhalten wir den Taufsegen und werden auch bei der Versiegelung gesegnet. Ein weiteres Mal werden wir bei der Konfirmation gesegnet.
Bei der Hochzeit wird der Trausegen gespendet wie auch zum Ehejubiläum.

Grundvoraussetzung, um gesegnet zu werden, ist unser Glaube.

Schnecke und Segen
Nachdem Hirte Wiemann seine Predigt beendet hatte, wurde eine Geschichte von einer Schnecke erzählt, die einen Aufkleber fand auf dem stand:

„Du bist ein Segen“

Die Schnecke freute sich sehr darüber. Jedoch wurde ihr von anderen Tieren diese Freude verdorben. Die Tiere meinten, dass jemand der langsam, gefräßig und schleimig ist, kein Segen sein könnte.

Doch dann hörte sie eine Unterhaltung zwischen Vater und Kind.

Der Vater erklärte seinem Kind: „Schnecken erinnern uns an Gottes Segen. Sie haben ihr Haus immer dabei. Das umgibt und beschützt sie. Und so ist das auch mit Gottes Segen – der Segen ist immer bei uns, so wie das Schneckenhaus bei der Schnecke.“

 

In seinem Mitdienen sagte Priester Klaus Guderjahn, dass Segen durch Handauflegung gespendet wird.

Zum Ende eines jeden Gottesdienstes spricht der Dienstleiter den Schlusssegen.

Es ist nicht möglich, jedem Gottesdienstteilnehmer die Hand aufzulegen. Daher breiten die Dienstleiter ihre Hände über der ganzen Gemeinde aus, so erklärte Priester Guderjahn.

Auch gab er den Kindern die Empfehlung, sich oft an dem Ort aufzuhalten, an dem gesegnet wird: in der Kirche.

 

Nach dem Gottesdienst erlebten die Kinder die Pause und danach die Religions- und Konfirmandenunterrichte.

14. August 2022
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