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In der Gemeinschaft sind wir stark

 

Mit diesem Thema haben sich die Kinder in Duisburg-Fahrn am 19. November 2023 im Kindergottesdienst auseinandergesetzt.

Das Bibelwort zu dem Thema stammt aus Prediger 4,9-12: „So ist’s ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft. Auch, wenn zwei beieinanderliegen, wärmen sie sich; wie kann ein Einzelner warm werden? Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“

Dienstleiter war Priester Jens Eickmeier und Co-Prediger war Diakon Michael Engemann.

Priester Eickmeier fing den Gottesdienst mit dem Satz: „Schön, dass du da bist“ an. Danach las er die Zettel vor, die man vor dem Gottesdienst ausfüllen konnte. Es ging darum, was man besser alleine oder zusammen machen kann.

Für alleine kamen die Antworten: Malen, Basteln, Zocken, Lernen, Hausaufgaben, mit Legosteinen bauen, Lesen, Stricken und Beten.

Für gemeinsam kamen die Antworten: im Dunkeln sein, Spiele spielen, Klettern, Singen, Mannschaftssport, Lernen und Spaß haben.

Im Anschluss erzählte Priester Eickmeier, dass man viele Dinge zusammen oder alleine machen kann. Es ist hilfreich, wenn jemand da ist, wenn man hinfällt. Dann kann er einem aufhelfen. Auch wenn man krank ist oder es kalt ist, hat man gerne noch jemanden an der Seite. Außerdem wird man in der Gruppe nicht von einzelnen Personen gehänselt. Eine einzelne Schnur zerreißt leicht, aber eine dreifache nicht.

Mit diesen Worten ging es zum ersten Experiment.

Als erstes bekam jedes Kind ein einzelnes Streichholz, dieses sollten sie dann zerbrechen. Als man die Kinder dann fragte, wie schwer das gewesen wäre, kam die Antwort: „Sehr leicht.“

Danach bekamen sie sieben Streichhölzer, die sie eng zusammen nehmen sollten. Dann sollten die Streichhölzer wieder zerbrochen werden. Einigen Kindern gelang dies, aber bei Nachfrage empfanden die meisten das als schwieriger als nur mit einem Streichholz.

Nach dem Experiment ging Priester Eickmeier darauf ein, dass man in der Gemeinschaft stärker ist, als alleine. Gemeinschaft ist aber nicht dasselbe wie eine Gruppe. Eine Gemeinschaft verfolgt dasselbe Ziel, aber eine Gruppe nicht.

Damit wurde das zweite Experiment eingeleitet.

Diesmal ging es um Tauziehen. Zuerst wurde ein Freiwilliger ausgewählt und musste dann am Seil ziehen, welches Priester Eickmeier festhielt. Zuerst klappte das nicht, deswegen durfte er sich Hilfe holen. Das Kind bat alle anderen Kinder, ihm zu helfen. Als dann alle Kinder zusammen zogen, ging es problemlos.

Im Anschluss erklärte der Dienstleiter, dass er keine Chance mehr gehabt hatte, sobald alle Kinder in die gleiche Richtung zogen. Wenn man mal in einer schwierigen Situation ist, kann man sich ruhig Hilfe von Freunden, Eltern oder anderen Vertrauenspersonen holen. Weiterhin sagte er, dass auch Gott zur Gemeinschaft einlädt in jedem Gottesdienst, das aber auch außerhalb der Kirche Gemeinschaft existiert.

Danach folgte der Preditgbeitrag von Diakon Engemann. Er fragte als Überleitung die Kinder, woraus denn Streichhölzer gemacht wären. Durch die Antwort Holz, konnte er dann überleiten auf Bäume und Baumstämme. Dieses nutzte Diakon Engemann, um allen ein Bild zu zeigen. Darauf waren drei Männchen, die einen Baumstamm trugen.
Diese liefen direkt auf eine Grube zu. Doch anstatt zu stoppen, liefen sie immer weiter. So hing erst das erste Männchen über der Grube, danach das zweite und dann das dritte. Danach erklärte Diakon Engemann, dass ein Männchen bei einem 30 kg schweren Baumstamm alleine schon ungefähr 10 kg trägt. Wenn ein Männchen über der Grube hängt, tragen die anderen beiden jeweils 15 kg plus das Gewicht des Hängenden. Zum Schluss sagte er, dass eine Gemeinschaft zerbrechen kann, sobald Einer andere Ziele verfolgt und sich aus ihr herauszieht. Jesus Christus möchte aber mit allen beim Heiligen Abendmahl Gemeinschaft halten.

Zum Schluss bekamen die Kinder ein Kärtchen mit dem Bild, welches im Gottesdienst gezeigt wurde.

19. November 2023
Text: Chantal Huppertz
Fotos: Tanja Schwittay

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