Am Mittwochabend, dem 22. Januar 2025 hielt Apostel Thorsten Zisowski einen Gottesdienst in Duisburg-Fahrn, zu welchem auch die Gemeinden Duisburg-Nord und Oberhausen-Schmachtendorf eingeladen waren.
Das vom Stammapostel für diesen Gottesdienst gegebene Bibelwort aus 2. Timotheus 2,5: „Und wer einen Wettkampf bestreitet, erhält den Siegeskranz nur, wenn er nach Regeln kämpft“ war Grundlage für diesen Gottesdienst mit der Überschrift: „Göttliche Regeln“.
Apostel Zisowski begrüßte die große Gemeinschaft aus den drei Gemeinden und bat darum, dass alle Teilnehmenden anders aus diesem Gottesdienst gehen, als sie gekommen waren. Bezugnehmend auf das vorgenannte Textwort sagte er, dass wir uns das Heil Gottes nicht verdienen können, denn es ist ein Geschenk seiner Gnade.
In einem Wettbewerb zu stehen, ist beispielsweise für einen Sportler eine Lebensaufgabe, in der er die Regeln des Wettkampfes stets im Blick haben muss. Übertragen auf unseren Glauben bedeutet dies jedoch, dass wir ausschließlich in den Augen Gottes bestehen sollen und uns nicht nach menschlichen Maßstäben messen.
Die Regel des Glaubens besteht darin, nur von Gott errettet werden zu können, wenn wir an Jesus Christus glauben. Der Apostel sagte hierzu: „Glaube (doch) einmal!“ Die Kirche ist ein von Gott gewollter Ort um zu glauben, trotz aller Schwächen und Unzulänglichkeiten.
Eine weitere Regel ist die der Demut. Wahre Demut ist grenzenlos und würdigt alles, was dem Willen Gottes entspricht. Es ist Gottes Wille, so der Apostel, dass Menschen sich in Liebe begegnen und zueinander demütig sind.
Wir mögen dem Heiligen Geist genügend Raum geben in unserem Leben, um diesen Willen zu erfüllen. Dies schließt die Regel der Liebe zu Gott und dem Nächsten ein.
Unsere guten Werke sind vor Gott nur beständig, wenn sie im Glauben und im Einklang mit dem Gesetz der Liebe vollbracht wurden.
Der Apostel beendete die Hauptpredigt und erinnerte die Gemeinde daran, die Liebe am Nächsten das ganze Jahr über erlebbar werden zu lassen.
Er zitierte in Anlehnung an das Jahresmotto „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ aus Galater 6,10: „Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“.
In seinem Predigtbeitrag wies Bezirksevangelist Thomas Cittrich darauf hin, dass es bereits zur Zeit Jesu schwere Zeiten im Glaubenskampf gegeben habe. Das ist heute nicht anders.
Jesus Christus selbst hatte bereits als Kind und Jugendlicher oft mit Unverständnis aus seinem engsten Umfeld zu kämpfen. Doch er hat sich dadurch nicht beirren lassen und seinen Weg fortgestzt.
Die Liebe zu Glaubensschwester und Glaubensbruder sowie zum Nächsten soll unsere Motivation sein, den eigenen Wettkampf im Glauben zu bestehen.
In Vorbereitung auf die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahls griff der Apostel ein vom Bezirksevangelisten erwähntes Bild, das „Übertreten“ beim Hochsprung, auf.
In einem Wettkampf bedeutet dies womöglich das Ausscheiden oder die Disqualifikation. Nicht so bei Gott, der am Ende dieses Gottesdienstes der Gemeinde durch die Sündenvergebung wieder Gnade zuteilwerden lies.
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