Zu diesem Festgottesdienst diente ein Wort aus der Apostelgeschichte des Lukas, 1. Kapitel, Teile aus den Versen 13 und 14: „Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach, wo sie sich aufzuhalten pflegten. Diese alle harrten einmütig im Gebet samt den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.“
Zu Beginn erklang das Lied: „Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt“, von einer Harfe als musikalische Untermalung begleitet.
Priester Ralf Olschewsky, Vorsteher der Gemeinde, begrüßte alle Glaubensgeschwister, Gäste und ganz besonders das Silberhochzeitspaar Sonja und Priester Stefan Klippert.
Zur Vorbereitung auf die Predigt sang der Chor das Lied Nr. 352: „Du hast uns als Gemeinde in deinen Dienst gestellt……“
Das Silberhochzeitspaar in der ersten Reihe
Die Besonderheit heute: Sonja und Stefan saßen in der ersten Reihe in der Gemeinde - und nicht wie sonst, Stefan auf der Priesterbank und Sonja als Chorleiterin. An diesem Sonntag sollten sie aus dieser Perspektive den Gottesdienst genießen.
Bezugnehmend auf das Chorlied und den Feiertag Christi Himmelfahrt erinnerte Priester Olschewsky, dass Jesus Christus in den Himmel aufgefahren ist und seine Jünger zurückließ mit der Verheißung, dass der Heilige Geist ihnen zuteilwird.
Verheißung auf die Ausschüttung des Heligen Geistes
Mit dieser Verheißung im Herzen haben sich die Jünger auf den Weg nach Jerusalem gemacht. Der Glaube und die Freude in ihren Seelen hat sie angetrieben, denn sie haben die Sendung des Heiligen Geistes erwartet.
Wenn wir im Gottesdienst zusammenkommen, erleben wir die Wirksamkeit des Heiligen Geistes, empfinden wir Freude am Zusammensein. Es gibt uns Sicherheit und Stärke im Glaubensleben, es lässt uns in Liebe mit Gott verbunden sein.
Weiterhin führte der Vorsteher aus: Wir wollen in der Gemeinschaft zueinanderstehen. Wie schön ist es, wenn in unserem Wirkungskreis, in der Ehe, in der Familie, in der Freundschaft und in der Gemeinde zu unserem himmlischen Vater eine innige Verbindung besteht. Das hat die damalige Gemeinde in der Wirksamkeit des Heiligen Geistes erlebt.
Von dieser Gemeinde heißt es: Sie blieben aber beständig in der Apostellehre, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet.
Priester Klaus Janzen wies in seiner Co-Predigt darauf hin, wie schön es ist, diesen Gottesdienst miteinander erleben zu können.
Sinngemäß sagte er: Alle, die hier versammelt sind und unserem Silberhochzeitspaar Liebe entgegenbringen, machen es stark und unbesiegbar.
Segen zur Silberhochzeit
Ein Frauenchor, begleitet von einer Harfe, sang zur Einstimmung auf die Segenshandlung.
Als Grundlage diente das Wort aus Psalm 65, Vers. 5: „Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässt, dass er wohne in deinen Vorhöfen; der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel.“
25 gemeinsame Jahre mit Gottes Segen
Gemeindevorsteher Olschewsky sagte dazu: „Ihr seid dankbar und euch geht es wohl in eurem Leben, in der Liebe und Ehe, ihr habt während eurer gemeinsamen Zeit viel Freude, aber auch Sorgen erlebt. Aber der himmlische Vater hat geholfen und euer Leben reich gesegnet. Manche Wünsche wurden erfüllt und manche nicht. Rückblickend aber war alles gut. Mit welcher Freude und Liebe ihr in unserer Gemeinde wirkt, macht uns als Gemeinde glücklich. So wie ihr euch erwählt habt, so hat auch unser himmlischer Vater euch erwählt und zu seinen Kindern gemacht. Er hat euch ein Wohnrecht in seinem Hause eingeräumt, weil er euch liebt.“
Nach dem Gottesdienst nahm das Silberhochzeitspaar die Glück- und Segenswünsche der ganzen Gemeinde entgegen.
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