Am Sonntag, den 26. April 2026 wurde in der Gemeinde Oberhausen-Schmachtendorf gemeinsam mit den Mitgliedern aus Duisburg-Fahrn ein besonderes Fest gefeiert. Christiane und Thomas de Vries erhielten im Gottesdienst den Segen zu ihrer Rubinhochzeit.
Nicht aufgeben nach negativen Erfahrungen
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus 1. Petrus 3,13 zu Grunde: „Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?“ Der Gottesdienst war mit der Botschaft „Werke des Glaubens“ überschrieben.
Der Dienstleiter, Priester Ralf Olschewsky, erinnerte zu Beginn daran, dass, wenn wir auf die letzten Jahre zurückblicken, sehen, wie das Vergangene immer mehr zusammenrückt. Keiner bleibt von negativen Erfahrungen im Leben verschont.
Im Gottesdienst erhalten wir jedoch die Kraft, die notwendig ist, mit dem Erlebten umzugehen. Dies lässt uns auch weiterhin Gutes tun und hilft uns, nicht aufzugeben.
Gottesdienst ist Gottes Werk, er ist jedoch auch unser Werk. Gottesdienst soll uns berühren, wenn wir mit dem Herzen dabei sind.
Dazu gehört das Wort Gottes zu hören und den Heiligen Geist zu erleben, der uns durch das Leben begleitet.
Durch die Teilnahme am Heiligen Abendmahl erleben wir die Sündenvergebung und sind in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott.
Das Gebot der Nächstenliebe
Dort, wo uns so viel Gutes zuteilwird, erfahren wir heute, was wir Gutes an anderen tun können. Ein zentraler Punkt ist das Gebot der Nächstenliebe.
40 Jahre Eheglück ist ein gutes Beispiel hierfür, auch dafür muss etwas getan werden. Auch zur Einheit der Gemeinde beitragen und gleichgesinnt zu sein untereinander – in der Partnerschaft, aber auch in der Gemeinde sind Ausdruck dieser Liebe.
Priester Olschewsky schloss seine Predigt mit dem Satz: „Ist Gott für dich, wer sollte wider dich sein?“ (nach Römer 8,31).
Einfach mal machen!
Priester Jörg Stemmert ergänzte in seiner Co-Predigt mit den Worten „Immer mutig vorwärts!“, dass wir dem Guten nacheifern sollen und wie er sagte: einfach mal machen. Mit Blick auf das Rubinhochzeitspaar unterstrich er, dass die Liebe durch Offenheit zueinander reifen kann.
In Vorbereitung auf die Sündenvergebung und auf die Feier des Heiligen Abendmahls erinnerte er daran, auch dem Nächsten gegenüber Gutes zu tun. Dazu gehört auch das Vergeben.
Der siebte Himmel
Zum Segen zur Rubinhochzeit trafen die Eheleute de Vries mit Priester Olschewsky vor dem Altar zusammen, der ihnen das Bibelwort aus Epheser 1,3 auf den Weg gab:
„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.“
Er betrachtete das Jubelpaar und äußerte, dass das Wesen der beiden Liebe pur ist. Er sagte ihnen, sie haben einen Himmel und die Liebe sei gewachsen und gereift.
Der Himmel, das ist die Familie. Manchmal spricht man von dem siebten Himmel, eine Redewendung, mit der ein Gefühl in himmlischem Zustand beschrieben wird und Christiane und Thomas tragen immer dazu bei. Ein Segen für die beiden ist auch ein Segen für die Familie.
Nach dem Schlusssegen und dem Ende des Gottesdienstes, der durch den Gemeindechor, den Frauenchor und weitere Solisten musikalisch begleitet wurde, gratulierten die über achtzig Teilnehmenden dem Jubelpaar.
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