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Entschlafenengottesdienst
und Goldhochzeit der
Eheleute Chelminiak

 

Einen besonderen Gottesdienst erlebte die Gemeinde Bottrop-Boy am 6. Juli 2025. Zum einen war es der Entschlafenengottesdienst zum Gedenken an die Verstorbenen, zum anderen empfing das  Ehepaar Ingrid und Werner Chelminiak den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. 

Zu Beginn des Gottesdienstes sang die Gemeinde das Lied „Wer da will der komme“. Nach dem einleitenden Gebet verlas Vorsteher Priester Kai Simon das Bibelwort für diesen Gottesdienst aus Römer 3, 22b und 23: „Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen“.

Nach dem Verlesen des Bibelwortes erfreute der Chor die Anwesenden mit dem Lied „Weise mir, Herr, deinen Weg“.

„Wir benötigen die Wegweisung Gottes“

Vorsteher Kai Simon ging auf das Lied der Sänger ein und sagte: „Wir sind alle aus verschiedenen Verhältnissen hierhergekommen und haben gerade zu einem Entschlafenengottesdienst besondere Empfindungen. Der Weg des Herrn ist nicht immer einfach zu gehen, aber wir als die Lebenden wie auch die Entschlafenen (die Verstorbenen) brauchen die Wegweisung Gottes, um zu Gott zu kommen.“

Bereits zu seinen Lebzeiten sagte Jesus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich“. Dies beschreibt den Pfad zurück zu Gott.

Den Weg zur Versöhnung müssen wir alle gehen, auch die, die bereits entschlafen sind. „Sind wir bereit, das Heil Gottes anzunehmen?“ fragte Vorsteher Simon die Anwesenden. „Wir sind darauf angewiesen, um ins Himmelreich zu kommen.“

Auf die Herzenseinstellung kommt es an

In seiner Co-Predigt wies Priester Adam darauf hin, dass es auf unsere Herzenseinstellung gegenüber Gott und unseren Mitmenschen ankommt. Aus eigener Kraft schaffen wir es nicht den Weg der Versöhnung zu gehen. Darum sollten wir uns klein machen vor Gott und eine helfende Hand und ein offenes Ohr für unsere Mitmenschen haben.

Heiliges Abendmahl und Fürbitte für die Entschlafenen

Nach der Feier des heiligen Abendmahles und dem Gebet mit der Fürbitte für die Entschlafenen wandte sich der Vorsteher an das Goldhochzeitspaar.

Segen zur Goldenen Hochzeit

Fünf Jahrzehnte einer Ehe sind eine lange Zeit. Ingrid Chelminiak hat dazu gesagt: „Das Wichtigste ist, dass wir uns lieben.“.

„Ihr beide habt die besondere göttliche Nähe immer empfunden und nie aufgegeben zu kämpfen. Ihr seid in der Liebe Gottes geblieben. Zweifellos wird sich die Liebe in einem Zeitraum von fünfzig Jahren wandeln, doch sie wird nicht abnehmen, sondern vielmehr zunehmen.“, sagte Priester Simon an das Ehepaar Chelminiak gewandt. „Gott begleitet euch auch in der nächsten Zeit.“

Leitwort für den weiteren gemeinsamen Weg

Das Leitwort für den weiteren Weg von Ingrid und Werner Chelminiak nahm Priester Simon aus Psalm 115, 12 und 13: „Der Herr denkt an uns und segnet uns; er segnet das Haus Israels, er segnet das Haus Aaron. Er segnet, die den Herrn fürchten, die Kleinen und die Großen.“

Und weiter sagte Vorsteher Simon: „Ihr denkt in Freude aneinander und Gott denkt an euch. In den Gedanken Gottes sind wir alle geborgen. Ihr betet gemeinsam, besucht gemeinsam die Gottesdienste, hakt euch einander unter. Ihr haltet zusammen in guten und in schlechten Tagen, so wie ihr es euch zu eurer Grünen Hochzeit versprochen habt. Gott wird euch auch weiterhin segnen.“

Zum Ausklang des Gottesdienstes sang die gesamte Gemeinde das Lied „Der Herr ist mein Licht“.

Anschließend waren alle Gottesdienstteilnehmer noch zum Brunch eingeladen. 

6. Juli 2025
Text: vom Lektorat editiert, H. Marcinkowski
Fotos: Tanja Simon

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