Als Grundlage des Kindergottesdienstes in Duisburg-Fahrn diente das Wort aus Jesaja 65, Vers 1: „Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich!“
Evangelist Karsten Hanke leitete den Gottesdienst und erklärte zu Beginn das Textwort anhand eines Beispiels: Man geht spazieren und findet einen Schatz, der einfach da liegt, ohne überhaupt danach zu suchen. So ist es auch mit Gott, er ist einfach da, man muss nicht nach ihm suchen.
Weiter ging der Dienstleiter auf den Altarschmuck ein. Gott ist wie die Sonne. Sie ist da, auch wenn man sie nicht sehen kann. Der Evangelist erklärte, dass Gott für alle Menschen da ist, so wie die Sonne für scheint.
Gott ist auch Liebe. Er liebt alle Menschen ohne Ausnahme. Auch die Bösen und alle, die nichts mit ihm zu tun haben wollen und sich von ihm abwenden.
Als kleine Aktion im Gottesdienst bat der Dienstleiter die Kinder, ihre Namen aufzuschreiben und vorne am Alter aufzukleben. Er erläuterte, dass es uns große Schwierigkeiten bereitet, alle Namen zu lernen. Doch für Gott ist das kein Problem, denn er ist allmächtig und kennt alle Menschen mit Namen.
Gott ist wie ein guter Vater
Neben all diesen Eigenschaften will Gott auch Licht sein. Man kann sich auf ihn verlassen. Ebenfalls ist er wie ein Vater, so erwähnte Evangelist Hanke das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Durch den großen Reichtum war dieser abgelenkt und hat seine Familie vernachlässigt. Doch es gibt ein „Happy End“, denn der Vater hat den verlorenen Sohn wieder aufgenommen, nachdem er lange auf ihn gewartet hat.
Das Gleichnis zeigt uns, dass, auch wenn man andere Wege einschlägt, Gott auf einen wartet und wir jederzeit zu ihm kommen können.
Der Dienstleiter verwies auf den kommenden Entschlafenengottesdienst, der am nächsten Sonntag stattfinden wird. Er erklärte den Kindern, dass Gott auch alle kennt, die verstorben sind. Für uns sind sie nur Erinnerungen, für Gott sind sie nah. Deshalb reicht Gottes Liebe bis in die Ewigkeit hinein und wir können ihnen alle helfen, indem wir für sie beten.
In einer Schweigeminute schrieben die Kinder Namen von Verstorbenen auf, an die sie in der nächsten Woche besonders denken wollten.
Gott als Beschützer
In seiner Co-Predigt erzählte Priester Immanuel Laforce eine Kindergeschichte mit folgendem Inhalt:
An einem Strand geht ein Mann spazieren. Er sieht dort immer zwei Fußspuren im Sand. Doch immer dann, wenn es ihm nicht gut geht, sieht er nur eine Fußspur. Also fragt er Gott, warum er ihn genau an den schweren Stellen allein lasse. Doch Gott antwortet, dass er ihn in schweren Zeiten getragen hat.
Priester Laforce stellte klar, dass Gott immer da ist, gerade in schweren Zeiten, auch wenn wir es nicht sehen.
Gott ist so wie die Liebe einer Mutter: Egal welche Begabungen und Fähigkeiten ihre Kinder haben, sie hat alle Kinder gleich lieb.
Genauso ist es auch in einer Schafherde. Wenn es ein schwarzes Schaf gibt, wird dieses nicht von den anderen Schafen oder vom Hirten anders behandelt oder weniger geliebt.
Nähe zu Gott im Abendmahl
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl erklärte Priester Laforce, dass wir im Abendmahl besonders nah an Jesus herankommen. Und wer das innige Bedürfnis hat, wird nicht abgehalten, am Abendmahl teilzunehmen.
Unterrichte im Anschluss
Nach einer Pause ging es für die Kinder in den Religions- und Konfirmandenunterricht.
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