Am Mittwoch, dem 21. Januar 2026, stellte Apostel Thorsten Zisowski in der Gemeinde Duisburg-Fahrn den Gottesdienst unter das Bibelwort aus Lukas 13,12.13 mit der Botschaft: „Gott nimmt sich unserer (immer) an – wir wollen ihn dafür preisen.“ Zu diesem Gottesdienst versammelten sich 120 Teilnehmende aus den Gemeinden Duisburg-Nord, -Fahrn und Oberhausen-Schmachtendorf.
Apostel Zisowski verwies eingangs auf die Barmherzigkeit und Liebe Gottes, die nicht nur an bestimmten Tagen, sondern 365 Tage im Jahr für uns gilt. Jesus tat zu seiner Zeit Wunder und heilte Menschen auch an einem Sabbat, obwohl dies nach jüdischem Gesetz ein Ruhetag war.
Dies tat er regelmäßig, nicht um zu provozieren, sondern um neben der Tradition der althergebrachten Regeln einen neuen Gedanken zu vermitteln, nämlich das Evangelium Jesu Christi.
Begegnung mit Gott und deren Wirkung
Gott ist immer mit uns und vielleicht hat er uns auch gerufen.
Er berührt uns in jedem Gottesdienst durch sein Wort. So erging es auch den Emmaus-Jüngern, als er zu Ihnen sprach und sie ihn nicht sofort erkannten. Doch die Begegnung bewirkte etwas in ihnen.
Auch in dem Wort, das dem Gottesdienst zu Grunde lag, war es so. Darin wird beschrieben, wie die Begegnung zwischen Jesus und einer Frau sie heilte.
Sie wurde von ihm gesehen, Jesus rief sie zu sich, sprach zu ihr und berührte sie. Dadurch wurde sie geheilt und lobte Gott.
Dies gilt es für uns mitzunehmen. Gott hilft unabhängig eigener, menschlicher Konventionen. So soll der Wille Gottes auch an uns erkennbar sein.
In diesem Zusammenhang verwies der Apostel nochmal auf das Jahresmotto: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“
Glaube fest - Gott wird helfen
In seiner Co-Predigt stellte Priester Jörg Stemmert aus der Gemeinde Oberhausen-Schmachtendorf die Frage: „Warum hat Jesus am Sabbat dennoch geholfen?“
Die Antwort: „Ein Hirte lässt kein verletztes Schaf zurück und hilft sofort.“ Die kranke Frau hat geglaubt und erkannt und ihr wurde unmittelbar Heil zuteil. Priester Stemmert gab der Gemeinde mit: „Du brauchst keine Angst zu haben, glaube nur ganz fest, denn das ist das Allerbeste.“
Der Wert von Gottes Wunder ist unschätzbar
Priester Immanuel Laforce aus der Gemeinde Duisburg-Nord unterstrich in seinem Predigtteil, dass die Taten Gottes immer gleich viel wert sind – unabhängig von den Gegebenheiten.
Welch eine Wirkung haben die Wunder möglicherweise auch über die unmittelbar Betroffenen hinaus entfaltet, beispielsweise bei deren Verwandten und Freunden?
Welche Dankbarkeit könnte hieraus resultiert sein?
In der Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl erinnerte Priester Laforce die Gemeinde, dass die Sünde keine Kleinigkeit und die Vergebung der Sünde keine alltägliche Selbstverständlichkeit ist. Die Sündenvergebung bleibt immer ein Wunder Gottes, das durch Jesu Opfertod am Kreuz geschaffen wurde.
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