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KiGo 10_14: Das Gleichnis vom verlorenen Schaf

 

Als Grundlage zum Kindergottesdienst diente das Bibelwort aus Lukas 15,4-6: "Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er's findet? Und wenn er's gefunden hat, so legt er sich's auf die Schultern voller Freude."

Priester Tobias Arnold begann mit einem Rückblick auf den letzten KiGo und auf die Begebenheit, in der Jesu mit den Zöllner aß. Auf die Frage der Pharisäer, warum er das tue, antwortete er mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf, das vom Hirten gesucht und gefunden wird.

Priester Arnold erklärte, dass Gott der gute Hirte ist und jeder das verlorene Schaf sein kann. Menschen sind ständig auf der Suche - mal nur nach Hausschuhen oder Socken, aber sie sind auch auf der Suche nach Freundschaften, Frieden oder Liebe. Darum meinen die Menschen, dass Gott auch auf der Suche nach ihnen ist. Aber Gott weiß alles, er muss sie nicht suchen. Vor Gott kann man sich auch nicht verstecken. Das ist schon Adam und Eva nicht gelungen.

Gott möchte, dass die Menschen ihm nahe sind. Dazu ist ihm kein Aufwand zu groß. Das Gleichnis vom verlorenen Silbergroschen gibt die Erklärung: Eine Frau konnte einen ihrer Silbergroschen nicht finden. Er konnte nicht verloren sein, er musste im Haus sein. Also putzte sie das ganze Haus und fand  das Geldstück. Aus Freude darüber feierte sie ein großes Fest mit ihren Freunden. Dieses Fest kostete mehr, als der Silbergroschen wert war.

Der gute Hirte ist das Risiko eingegangen und hat 99 Schafe  zurückgelassen, um das eine zu finden. Wir wollen Gott zu uns lassen und unser Herz öffnen, damit er eintreten kann. Er hat verspochen: „Wer suchet, der wird finden, wer klopfet, dem wird geöffnet und wer bittet, dem wird die Bitte erfüllt." Gott ist immer da, wenn wir es möchten.
 

Nach dem Gottesdienst wurde von der KiGo-Gruppe ein "Geocache" versteckt. Hierbei handelt es sich um eine Plastikdose mit einem Logbuch und einem Travelbug (Wanderkäfer). Geocaching ist eine moderne Schatzsuche, bei der man sich an Koordinaten orientiert, um den "Schatz" zu finden. Dann trägt man sich in das Logbuch ein, um zu beweisen, dass man diesen Schatz entdeckt hat. Hinter jedem Travelbug steckt eine Aufgabe, die es zu erfüllen gilt und hat eine Codierung, mit der man im Internet die Aufgabenstellung nachlesen kann. Für Geocacher ist es eine Ehre, diese Aufgabe zu erfüllen.

Unsere Aufgabe lautet: Der Travelbug soll zwischen dem 6. und 9.Juni 2014 zum Internationalen Kirchentag auf dem Olympiagelände in München angekommen sein. Den Weg des Travelbugs kann man im Internet verfolgen. Hier die Links dazu.:

Der "Wanderkäfer" (Travel-Bug): KiGo-Kidz: Ich will dabei sein!!!

Unser Cache an der Kirche: KiGo-Kidz: Vom Suchen und Finden

Bildergalerie

 

6. April 2014
Text:
Fotos: Marc Vogel

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