Als Grundlage zum Kindergottesdienst im Februar diente das Bibelwort aus Psalm 86,11: "Weise mir, Herr deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit."
Der Dienstleiter ließ zu Beginn des Gottesdienstes zwei Folien betrachten. Die eine zeigte einen Menschen, der sich entscheiden muss, welchen Weg er einschlägt. Die andere Folie zeigte eine Wegsperrung.
Auch Kinder müssen sich auf ihrem Lebensweg oft entscheiden: Welche Schulfächer wähle ich aus? Mit wem gehe ich eine Freundschaft ein? Auch Wegsperrungen kann es geben: Plötzlich muss eine Klasse wiederholt werden.
Auf dem Glaubensweg gibt es auch Entscheidungen zu treffen: Wie verhalte ich mich gegenüber anderen Menschen? Grenze ich auch aus oder unterstütze ich andere? Bete ich nach einem langen Tag abends noch oder schlafe ich ohne Gebet ein?
Gott ist immer ein guter Wegweiser, denn er entscheidet aus einer ganz anderen Perspektive.
Im Alten Testament gab er zum Beispiel Wegweisung durch die Feuer- und Wolkensäule, im Neuen Testament durch Jesus und seinen Wandel. Heute ist der Heilige Geist der Wegweiser für die Gläubigen.
Die Verbindung zu Gott ist wie eine Verbindung vom Navigationsgerät zum Satelliten. Jedoch kann diese Verbindung nur funktionieren, wenn das Navi auch eingeschaltet ist. Es empfiehlt sich, das Navi durch das Gebet am Morgen einzuschalten. So kann uns Gott den Tag über leiten.
Auf einer Flipchart wurden zwei Linien dargestellt: Der Lebensweg und der Glaubensweg. Im idealen Fall verlaufen diese Wege parallel, wie Schienen. Das ist aber nicht immer so. Schwellen geben schon im Natürlichen den Schienen Halt. Auch im Glaubensleben gibt es solche Schwellen. Diese können heißen: Gemeinschaft, Gebetsleben, Glaubenserlebnisse, Gottesdienste. Je mehr wir von diesen Schwellen sammeln, umso stabiler werden die Gleise.
In einem weiteren Predigtbeitrag hörten die Teilnehmer dann noch, dass Eltern die ersten Wegweiser im Leben der Kinder sind. Dann folgen die Lehrer in der Schule sowie in der Kirche. Manchmal haben Menschen auch keine Lust, sich einen Weg weisen zu lassen. Sie sagen dann: „Wenn ich 18 Jahre alt bin, gehe ich meinen eigenen Weg.“ Einige Kinder werden nun bald konfirmiert. Für welchen Weg entscheiden sie sich?
Nach dem Gottesdienst waren sich alle einig, den Weg zum leckeren KiGo-Kuchen mit Wegweisungsglasur zu gehen.
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