Am Sonntag erlebten die Gemeinde Oberhausen-Schmachtendorf sowie zahlreiche Gäste aus einigen Nachbargemeinden den Gottesdienst mit Apostel Wilhelm Hoyer. In diesem Gottesdienst empfingen drei Babys sowie ein Erwachsener das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Als Bibelwort für den Gottesdienst las er aus Apostelgeschichte 12, Vers 24: „Das Wort Gottes wuchs und breitete sich aus.“
Zu Beginn des Gottesdienstes fasste Apostel Hoyer das Geschehen zusammen, über das in der Apostelgeschichte zu lesen ist. Zu dieser Zeit wuchs die Zahl der Menschen, die mit dem Glauben an Jesu in Kontakt kamen. Trotz aller Widrigkeiten entwickelte sich die Größe der Gemeinden, denn „… die Gemeinde betete zu Gott ohne Unterlass.“
Den Segen zum Wachstum schenkt Gott; dieses anzuregen ist eine Aufgabe, die sich uns heute wie in der damaligen Zeit stellt. Apostel Hoyer beschrieb bildhaft anhand eines Samens, welche Rahmenbedingungen zum Wachstum nötig sind:
- Guter Boden
- Genügend Wasser
- Immer genügend Licht
- Entfernung von Unkraut, das das Wachstum behindert.
Er übertrug diese vier Faktoren auf das Geistliche:
- Der gute Boden ist die Gottesfurcht. Sie zeigt sich in tiefem Respekt vor ihm und seinem Werk. Dieser Respekt zeigt sich im Reden, Denken und Handeln.
- Das Wasser ist das lebendige Wort Gottes. Wer es in seinem Herzen aufnimmt und danach tut, hat ein festes Fundament für seine Entwicklung.
- Das Licht ist die Liebe Gottes, die er jedem ohne Einschränkung anbietet. Mit der Liebe Gottes wird es gelingen, die Aufgabe, die der Apostel allen stellte, zu erfüllen: „Sorgt dafür,“ sagte er, „dass in den Gemeinden eine Atmosphäre der Liebe herrscht.“
- Vom Unkraut befreien heißt, sich frei machen von Zweifel und Trägheit. Das Unkraut entfernen ist die Aufgabe jedes Einzelnen, denn das tut der Herr nicht für uns.
Bischof Manfred Bruns unterstrich in seinem Predigtbeitrag, dass es wichtig ist, den Glaubenssamen zu pflegen. Gebet stärkt das Wachstum im Glauben und hilft dabei, Hindernisse zu überwinden.
Nach der Sündenvergebung traten dann die drei Elternpaare mit ihren Kindern sowie ein Glaubensbruder vor den Altar, die das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfangen sollten.
Apostel Hoyer stellte heraus, wie wichtig die Glaubenserziehung im Elternhaus ist. Die Prägung hin zum Glauben an Gott ist für das Leben bestimmend. Ein Wort aus Römer 8, Vers 17, gab er allen mit auf den Weg in die Zukunft: „Sind wir aber Kinder, sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi ….“.
Im Anschluss an den Empfang der Heiligen Versiegelung feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl.
Daran anschließend empfingen aus der Gemeinde Bottrop-Mitte zwei Diakone das Priesteramt und ein Glaubensbruder wurde zum Diakon ordiniert.
Nach dem Ende des Gottesdienstes überreichten die Kinder aus der Gemeinde dem Apostel zur Erinnerung ein Bilderbuch, in dem sie sich ihm vorstellten.
20. Oktober 2013
Text:
M. Bremer
Fotos:
R. S.
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