„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis …“ (Johannes-Evangelium, Kapitel 8, Vers 12) war das Bibelwort des Gottesdienstes, in dem die Eheleute Angelika und Arnd Blohm den Segen zu ihrer Silberhochzeit erhielten.
Bezirksevangelist Helmut Manthey begrüßte an diesem sonnigen Sonntagmorgen die zahlreiche Festgemeinde, die zusammengekommen war, um zusammen mit dem Silberhochzeitspaar den Gottesdienst zu erleben.
Wie vielfältig die Auswirkungen des Lichts sowohl im täglichen Leben als auch im übertragenen Sinn im Glaubensleben sind, beschrieb er anhand einiger Beispiele. Schon in der Schöpfungsgeschichte steht es an erster Stelle, denn es ist für Leben und Wachstum notwendig, es hilft bei der Orientierung und es gibt Sicherheit.
Der Glaube an Gott ist für die Seele das Licht, das sie zu ihrer Entwicklung und für ihr Wachstum braucht. Das göttliche Licht führt uns und gibt Kraft in allen Situationen des Glaubenslebens. Jeder ist aufgefordert, für sich das göttliche Licht zu finden und zu erschließen.
Das göttliche Licht für sich selbst finden
Als ein Beispiel dafür nannte Bezirksevangelist Manthey Paulus, der vom Verfolger des Glaubens und der Menschen, die dazu zählten, zum Verfechter des Glaubens wurde. Er hatte das göttliche Licht für sich gefunden und übertrug dieses durch sein Handeln auf die Menschen, die ihn umgaben.
Wer sich durch Gottes Liebe führen lässt, wird sicher sein Ziel erreichen und niemals in Finsternis wandeln.
Priester Jörg Münch verglich in seinem Predigtbeitrag das Licht, das in seiner Gesamtheit aus vielen einzelnen Strahlen besteht, mit der Liebe, die man füreinander empfindet. In der Liebe sind es viele kleine Liebestaten, die die große Liebe ausmachen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls bat Bezirksevangelist Manthey das Silberpaar vor den Altar. In einem Rückblick fasste er die vergangenen 25 Jahre von Angelika und Arnd Blohm zusammen. Es gab manche Episode, die die Zuhörer zum Schmunzeln brachte. All dies lässt sich mit den Worten der Silberbraut „Eine spannende Zeit …“ zusammenfassen.
Den Segen zur Silberhochzeit verband er mit den Worten aus Philipper 1, Vers 9 und 10: „Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi ..“
Nach dem Ende des Gottesdienstes nahm das Silberpaar die Glückwünsche der Festgemeinde entgegen.
9. Juni 2013
Text:
M. Bremer
Fotos:
R. S.
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