Am 9. und 10. März 2013 haben 44 Kinder aus der Sonntagschule sowie aus dem Religions- und Konfirmandenunterricht Schloss Burg belagert.
Aufgeteilt auf die verschiedenen Fahrzeuge der Lehrkräfte und Eltern ging die Fahrt zur Jugendherberge nach Solingen-Burg am Samstagmittag los. Dort angekommen, wurden "ratz-fatz" die Zimmer zugeteilt und von den Kindern bezogen, sowie die Jugendherberge ausgekundschaftet.
Viel Zeit blieb allerdings nicht dafür, denn Schloss Burg wartete schon auf die Eroberung.
"Wer unter dem Schirm ..."
Mit Schirmen bewaffnet zog das Belagerungsheer trotz des Regens los. Auf dem Weg zur Burg hat sich der Tross kurz bei einem fahrenden Händler stärken können, bevor er am Burgtor die Belagerung begann.
Die Herren von Schloss Burg ergaben sich schnell und erklärten sich bereit, dem in zwei Gruppen aufgeteilten Heer die erstürmte Burg zu zeigen.
Da kein Gold gefunden wurde und der einzige Krämer in der Burg darauf beharrte, sein Gut und Habe nur gegen Abgabe von Silbermünzen herauszugeben, zogen sich die Belagerer zurück.
Mit modernem Geleucht in die Nacht
Nach einem fürstlichen Mahl an der großen (und lauten) Tafelrunde, zog ein Teil des Heeres im Dunkeln erneut aus, um die Umgebung rund um die Burg in Augenschein zu nehmen. Die im Lager verbliebenen Recken erneuerten ihre Rüstung. Insbesondere galt es, neue Helme zu bauen.
Bei verschiedenen Gesellschaftsspielen klang der Abend, vor allem bei den größeren Kindern, erst nach Mitternacht aus.
KiGo mal nicht in Buschhausen
Pünktlich um 8 Uhr wurde am Sonntag gefrühstückt und anschließend der Tagesraum zu einem kleinen Kirchenschiff umfunktioniert. Neben den beiden Bezirksevangelisten Helmut Manthey und Werner von Parzotka-Lipinksi hatten sich weitere Lehrkräfte auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit den Kindern den Kindergottesdienst zu gestalten.
Widersteht dem Teufel
Bezirksevangelist Manthey leitete den Gottesdienst und diente mit einem Wort aus Jakobus 4,7: "So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch."
Eine Rüstung und eine Burg dienten der Verteidigung und dem Schutz. Ihre Aufgabe war es, den Feinden zu widerstehen. Unser Glaube und unsere Gebete sind unsere Rüstung gegen den Teufel, der uns abhalten will, so manches Gutes zu tun. Er versucht, uns von Gott zu trennen.
Wenn dann mal die Schutzmauer Risse und Lücken bekommt, so werden diese durch Gottes Wort und die Gnade aus der Sündenvergebung und dem Heiligen Abendmahl repariert und gestärkt.
Nach dem Kindergottesdienst wurde bei gemeinsamen Spiel die Zeit bis zum Mittagessen schnell überbrückt und nach einer ordentlichen Stärkung ging es mit den Betreuern zurück nach Hause.
Nochmal, nochmal, nochmal ...
Alle waren sich einig, dass es ein gelungenes Wochenende war und gerne wiederholt werden darf.
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