Mit dieser Bibelstelle haben sich die Kinder in Duisburg-Fahrn am 18. Februar 2024 im Kindergottesdienst auseinandergesetzt. Das Textwort zu dem Thema stammt aus dem 1. Brief an die Thessalonicher 5,17: „Betet ohne Unterlass“.
Dienstleiter war Priester Ralf Olschewsky und Co-Prediger war Priester Klaus Marcinkowski.
Priester Olschewsky begann den Gottesdienst damit, dass er den Kindern erzählte, dass wir jeden Tag besondere Sachen erleben. Immer ist etwas los, sei es Geburtstag feiern, sich mit Freunden treffen oder Zeit mit der Familie zu verbringen. Trotzdem soll man ohne Unterlass beten. Diese alte Formulierung bedeutet, dass man immer beten soll.
Es gibt Menschen, die wichtig sind im Leben: Familie, Freunde, Mitglieder der Kirche, Spielgefährten und mehr. Man kann mit diesen Menschen Freude, Trauer und andere Sachen teilen. Auch wenn man sie nicht immer sieht, ist eine Verbindung zu ihnen da.
Priester Olschewsky fügte noch hinzu, dies sei genauso mit Gott. Deswegen gibt es die Herzensverbindung zu Gott. Diese wird durch Beten gepflegt. Beten setzt sich aus vier Elementen zusammen: Anbetung, Dank, Bitte und Fürbitte.
Anschließend erklärte Priester Olschewsky, was diese vier Elemente bedeuten.
- Anbetung ist, wenn jemand groß im Herzen ist und man denjenigen bewundert. Wenn man an Gott glaubt, kann er neben Familie und Arbeit ein drittes Standbein sein.
- Dank bedeutet, im Gebet Gott für Dinge zu danken.
- Bitte im Gebet bedeutet, Gott ein Anliegen vorzutragen, welches für die Person wichtig ist. Es wird aber nicht immer das erfüllt, was die Person erbittet.
- Fürbitte ist im Gebet, wenn eine Person eine Bitte für eine andere Person äußert ohne an sich selber zu denken.
Nachdem Priester Olschewsky das erklärt hatte, stellte er die Aufgabe, dass jeder der Anwesenden auf einen Zettel seinen Namen schreibt und diesen faltet. Anschließend wurden die Zettel in eine Glaskaraffe getan und gemischt.
Priester Marcinkowski fasste zusammen, dass im Gottesdienst das Gebet im Mittelpunkt stand. Anschließend stellte er die Frage, ob man Gott jeden Tag im Gebet erleben kann.
Daraufhin erzählte er eine kleine Geschichte: Ein Mann betete jeden Tag zu Gott, dass er Geld gewinnen möchte. Irgendwann erschien ihm Gott und sagte: „Ich würde deine Bitte gerne erfüllen. Dann musst du aber auch ein Los kaufen.“
Der Priester erklärte anschließend, dass es notwendig ist, etwas zu tun, damit etwas passieren kann. Zum Abschluss sagte er den Anwesenden, dass man sich ganz bewusst Zeit nehmen soll, in einen ruhigen Raum gehen und dann mit Gott reden soll.
Zum Schluss durfte jeder einen Zettel ziehen und mit nach Hause nehmen. Für den darauf stehenden Namen sollte dann in der nächsten Woche gebetet werden.
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