Am Mittwoch, 6. November 2024, hielt Bischof Manfred Bruns den letzten Gottesdienst im Kirchengebäude in Duisburg-Buchholz. Das Gebäude wurde am Ende des Gottesdienstes profaniert.
Zahlreiche Gottesdienstteilnehmer hatten sich zu diesem Anlass versammelt. Darunter auch viele ehemalige Buchholzer, die teilweise ihre Kindheit und Jugend in der Gemeinde verbracht hatten, hier konfirmiert wurden oder den Segen zur Hochzeit erhielten. Außerdem waren die Glaubensgeschwister der Gemeinden Duisburg-Mitte, Duisburg-Wanheim und Duisburg-West eingeladen.
Bischof Bruns diente mit dem Bibelwort aus Prediger 3, 1: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Der gesamte Kontext des Bibelwortes wurde durch die Bibellesung aus Prediger 3, 1-8, verdeutlicht, die Glaubensschwester Iris Mahr vortrug.
Der Bischof führte aus, dass wir erkennen sollen, wann Zeit und Stunde gekommen sind, um Entscheidungen zu treffen. Der Heilige Geist ist dabei ein guter Ratgeber. Die Zeit, die Gott uns geschenkt hat, sollen wir weise nutzen, Gutes tun und Gottes Gebote halten. So leben wir dankbar in der Gegenwart und sehen zuversichtlich in die Zukunft. Der Bischof bezog das Bibelwort dabei immer wieder auf den letzten Gottesdienst in Duisburg-Buchholz und die vergangenen 70 Jahre.
Gemeindevorsteher Priester Michael Mahr wurde um einen Predigtbeitrag gebeten und ging dabei auch besonders auf die Empfindungen der Gemeinde im letzten Gottesdienst ein.
Verlesung der Gemeindechronik
Nach der Sündervergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls wurde eine Kurzchronik der Gemeinde durch Glaubensschwester Sigrid Vos vorgetragen.
Eine Zusammenfassung dieser Chronik findet sich am Ende dieses Artikels.
Der Gottesdienst endete mit dem Schlussgebet. In diesem wurde das Kirchengebäude profaniert, also entwidmet, es dient jetzt nicht mehr als Offenbarungsstätte des Heiligen Geistes. Mit dem Schlusssegen endete der Gottesdienst. Als sichtbares Zeichen der Entwidmung des Kirchengebäudes wurden die Altarbibel und die Abendmahlskelche von den Amtsträgern aus dem Gottesdienstraum getragen.
Gründung der neuen Gemeinde Duisburg-Zentrum am 10. November 2024
Am Sonntag, 10. November 2024, hält Apostel Thorsten Zisowski einen Gottesdienst in der Gemeinde Duisburg-Mitte. In diesem Gottesdienst fusionieren die drei Gemeinden Duisburg-Buchholz, Duisburg-Mitte und Duiburg-Wanheim zur neuen Gemeinde Duisburg-Zentrum.
Wie bereits berichtet wird die neue Gemeinde zunächst Gottesdienste am bisherigen Standort der Gemeinde Duisburg-Wanheim feiern. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am Gebäude der bisherigen Gemeinde Duisburg-Mitte wird sie dort dann ihre endgültige Heimat finden. Voraussichtlich wird dies im Sommer 2025 erfolgen.
Kurzchronik der Gemeinde Duisburg-Buchholz:
Von 1949 bis 1954 fanden neuapostolische Gottesdienste in der katholischen Volksschule in Großenbaum und in der Schule in Wedau am See statt. Die Zahl der Kirchenmitglieder wuchs ständig.
Durch Kontakte zum Direktor der Kupferhütte wurde ein Grundstück im sogenannten Stern-Dreieck an der Sittardsberger Allee 252 in Buchholz erworben. Auf diesem Grundstück wurde eine Neuapostolischen Kirche für die Stadtteile Buchholz, Wedau und Großenbaum erbaut. Der erste Spatenstich erfolgte am 22. März 1954, und bereits am 15. Mai 1954 konnte das Richtfest gefeiert werden.
Die Gründung der Neuapostolischen Gemeinde Duisburg-Buchholz erfolgte mit dem Einweihungsgottesdienst am 26. September 1954, den der damalige Bezirksapostel Peter Kuhlen durchführte. Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus Johannes 10, 22-25.
1974 wurde das Kirchengebäude um einen Anbau erweitert und mit einem Mehrzweckraum und neuen Sanitärräumen ausgestattet. 1989 erfolgte eine Renovierung mit Innen- und Fassadenanstrich sowie neuer Dacheindeckung. Der Kirchenraum erhielt außerdem einen neuen Altar.
Die Vorsteher der Gemeinde seit der Gründung waren Erich Himmelberg, Horst Rüter, Toni Elsen, Freddy Kallen, Heinz Bergter, Klaus Dannhausen, Heinz-Dieter Bartos, Peter Oppermann und Thilo Hoffmann. Seit dem 13. März 2016 war Priester Michael Mahr Gemeindevorsteher.
Durch Kirchenschließungen in Großenbaum, Wanheimerort, Ungelsheim und Mündelheim wechselten etliche Kirchenmitglieder in die Gemeinde Duisburg–Buchholz und fanden hier eine neue Kirchenheimat. Die Gemeindemitglieder wohnten in den Ortsteilen Buchholz, Großenbaum, Huckingen, Mündelheim, Rahm, Serm, Ungelsheim Wanheimerort und Wedau sowie vereinzelt in angrenzenden Ortsteilen und Städten.
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