Dienstleiter im ersten KiGo des Jahres 2025 war Bezirksvorsteher Priester Jens Wojtusch.
Nach dem Verlesen des Textwortes aus Matthäus 2,13: „Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen“ sang die KiGo-Gemeinde aus dem Kinderliederbuch das Lied: "Herr, wir bitten, komm und segne uns…"
In diesem Lied wird beschrieben, dass Gott uns in verschiedene Situationen in dieser Welt gestellt hat und welche Aufgaben Gott uns für diese Situationen gegeben hat, z.B. „…in die Nacht der Welt, hast du uns gestellt, deine Freude auszubreiten.“
Auf dieses Lied ging der Bezirksvorsteher näher ein.
Er sagte, dass wir uns in unserem täglichen Leben in unterschiedlichen Bereichen befinden. Zu diesen zählen zum Beispiel die Familie, der Freundeskreis, die Schulklassen, Sportvereine und bei den Erwachsenen der Arbeitsplatz.
Hier sollen wir Freude verbreiten, Frieden verkünden und Liebe bezeugen.
Gott unterstützt uns darin.
Aktion im Gottesdienst:
Am Altar hing eine Schnur. Daran befestigt waren Worte, die durcheinandergeraten waren und keinen Sinn ergaben. Die Kinder sollten das Wirrwarr ordnen. Schnell war die Aufgabe gelöst.
In der richtigen Reihenfolge war das Jahresmotto: „Es ist Zeit, Gutes zu tun“, zu lesen.
Priester Wojtusch erklärte, dass Gutes tun auch bedeutet, nicht auf eine Belohnung für sein Tun zu warten. Dann erklärte er in kurzen Worten die Vorgeschichte zum Textwort: Von Jesu Geburt über den Besuch der Weisen aus dem Morgenland bis hin zum schrecklichen Plan des Königs Herodes.
Jesus war in Gefahr. Darum erschien ein Engel Josef im Traum. Dieser befahl ihm, mit dem Kind und seiner Mutter Maria nach Ägypten zu fliehen. Josef nahm das Wort des Engels an ohne zu widersprechen.
Priester Wojtusch gab der KiGo-Gemeinde den Rat, immer offen für den Engeldienst zu sein. Auch sagte Priester Wojtusch, dass es in der Heiligen Schrift keinen Hinweis gibt, wie es Jesus und seinen Eltern im fremden Land Ägypten ergangen ist.
Die Kinder wurden gebeten, aus ihrer Erfahrung zu berichten, wie sie sich an unbekannten Orten, mit unbekannten Menschen, gefühlt haben. Antworten wie: „Ich fühlte mich unwohl“, „Ich fühlte mich allein“, „Ich hatte Angst“ waren zu hören.
Der Bezirksvorsteher beschrieb, dass in unserem Land auch Menschen aus unterschiedlichen Nationen leben, die sich hier fremd und allein fühlen, vielleicht sogar Angst haben.
Wie können wir diesen Menschen begegnen?
Gott hat hier die Lösung im Bibelwort aus Matthäus 7,12 gegeben: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“
Co-Predigt und Überleitung zum Heiligen Abendmahl
In einem weiteren Predigtteil verriet Priester Ralf Olschewski den Kindern, dass er dankbar ist, in diesem Land nicht fremd zu sein. Leider gibt es in der heutigen Zeit viele Vorbehalte gegen fremde Menschen. Diese Einstellung hat nichts mit Wertschätzung zu tun.
Priester Olschewski sagt auch, dass wir in unserem Leben immer wieder auf unbekannte Menschen treffen werden. Hier ist es wichtig daran zu erinnern, dass Gott alle Menschen lieb hat.
In der Überleitung zum Heiligen Abendmahl bemerkte Priester Olschewski, dass sich das Wort „Heiliges Abendmahl“ beim flüchtigen Hinhören anhört wie „Eiliges Abendmahl“. Er empfahl der gesamten Gemeinde, sich Zeit zu nehmen, um das Heilige Abendmahl in Ruhe zu feiern. Hieraus erhalten wir auch Kraft, Gutes zu tun.
Verabschiedung und neue Beauftragung
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls, wurde Priester Klaus Marcinkowski von Bezirksvorsteher Wojtuschvon seiner Beauftragung als Religionslehrkraft entbunden. Priester Marcinkowski war in diesem Bereich über 18 Jahre tätig. Der Bezirksvorsteher bedankte sich für diese Unterstützung über diese lange Zeit. Er verabschiedete Priester Marcinkowski mit wertschätzenden Worten und bescheinigte ihm, dass er ein großes Herz für Kinder besitzt.
Danach beauftragte Priester Wojtusch Glaubensbruder Florian Wiemann aus der Gemeinde Duisburg-West als neue Lehrkraft für den Religionsunterricht. Er wünschte ihm viel Freude und Segen in seinem Tun und bedankte sich für die Bereitschaft zur Mitarbeit.
Zum Schluss erklang noch kräftig das traditionelle „Happy Birthday“ für die Geburtstagskinder.
Danach gab es in der Pause für alle Hot Dogs zur Stärkung und dann begannen die Unterrichte.
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