Alle drei Bottroper Gemeinden feierten in Bottrop-Mitte gemeinsam den Ostergottesdienst, in dem Birgit und Priester André Bernatzki den Segen zu ihrer Rubinhochzeit empfingen.
Vor dem Gottesdienst erfreute ein Streichquartett mit Mitgliedern aus allen drei Gemeinden die Versammelten.
Gemeindevorsteher Hirte Thomas Krömer predigte über das Bibelwort aus Markus 16,9.10. Zuvor gestaltete Nele, die Tochter des Jubelpaares, die Lesung zum Ostersonntag mit dem Bibeltext aus Matthäus 28,1-8.
Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Hirte Krömer die Gottesdienstbesucher der drei Bottroper Gemeinden und wies darauf hin, dass sie nun eine Gemeinde der Gläubigen seien, die die Auferstehung Jesu Christi feiert.
Die Auferstehung Jesu sei Kraftquelle der Gläubigen und Ausdruck der Barmherzigkeit und Liebe Gottes. Zudem bedeute das Heil in Christus die Gewissheit seines Wiederkommens.
Die Gemeinde wurde aufgefordert, die Auferstehungsfreude zu nutzen um das Böse zu überwinden und in die ewige Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn zu gelangen.
In seiner Co-Predigt unterstrich Priester Gerald Steppuhn den Auferstehungsgedanken und wies darauf hin, dass ohne den Karfreitag Ostern nicht möglich gewesen wäre.
Priester Daniel Törner bereitete die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls vor. Gott gebe uns Menschen mehr als wir erwarten können, uns werden bei der Freisprache nicht nur die Sünden vergeben, sondern der Friede des Auferstandenen wird auf uns gelegt.
Zur Feier der Rubinhochzeit hatte sich das Jubelpaar das Lied 267 aus dem Gesangbuch gewünscht: „Jesu ganz zu leben, macht uns wohlgemut …“
Hirte Krömer dankte Birgit und André im Namen der Gemeinde, für die sie souverän und ein Vorbild sind. Ihr Rezept sei, sich selbst nicht wichtig zu nehmen, sondern Jesu ganz zu leben und zu versuchen, den anderen glücklich zu machen.
Das Gebet hat das Kennenlernen des Ehepaares sowie viele spätere, durchaus schwierige Lebenssituationen begleitet, die mit Gottvertrauen gemeistert werden konnten. Vor fünfzehn Jahren empfingen sie an Ostern den Segen zur Silberhochzeit, im selben Gottesdienst wurde ihre Tochter Nele konfirmiert.
Als Bibelwort gab er ihnen Psalm 121,1 mit: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?“
Zur Veranschaulichung nannte Gemeindevorsteher Krömer vier Berge:
Die beiden sind geblieben auf dem Berg der Liebe zu Gott, zueinander, zu Kindern und Schwiegerkindern, zum Nächsten, der es einem nicht immer leicht macht.
Auf dem Berg der Erwählung sind beide immer geblieben, sei es die Erwählung durch Gott, sei es die gegenseitige Erwählung als Ehepartner.
Der Berg der Gemeinde ist Garant für ein erfülltes Leben, im Sakrament des Abendmahls, in Vergebung und Versöhnung.
Gemeinsam mit der Familie findet das Ehepaar auf dem Berg der Verheißung Gottes Verheißung, darüber hinaus ewige Gemeinschaft mit ihm und das Fundament für die weitere Ehe. So wie die Berge der Alpen jährlich wachsen, wächst der Segen Gottes, der beide begleitet.
Im Anschluss an den Gottesdienst bewirtete das Jubelpaar die Gemeinde im Gemeindecafé.
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