Die Jubilare, die vor 25 oder 50 Jahren ihre Konfirmation erlebten, kamen am Sonntag, dem 17. Mai 2026 zu einem besonderen Gottesdienst in der Gemeinde Duisburg-West zusammen. Zu diesem Gottesdienst im Beisein der Gemeinde waren alle Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Jahren 2001 und 1976 eingeladen
In Vorbereitung auf das Pfingstfest predigte Bezirksvorsteher Priester Jens Wojtusch mit einem Bibelwort aus Apostelgeschichte 1,8: „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“
Pfingsten – Fest der Kraft, Erwartung und Hoffnung
In Vorbereitung auf das bevorstehende Pfingstfest betonte der Dienstleiter zunächst, dass die Kraft des Heiligen Geistes nicht aus dem Menschen selbst kommt, sondern eine göttliche Gabe ist, die befähigt, Zeugnis zu geben und den Glauben weiterzutragen.
Diese Befähigung ist Voraussetzung dafür, dass Gläubige Zeugen Christi sein können – in ihrem Umfeld und darüber hinaus. Weiter führte er aus: „Das Pfingstfest und die Ausgießung des Heiligen Geistes markieren einen Neubeginn, der mit Erwartung und Freude verbunden ist. Diese Hoffnung wird durch den Heiligen Geist in den Herzen der Gläubigen lebendig gehalten und ist Grundlage für das Weitertragen des Glaubens.
Wir Gläubigen sind aufgefordert, unsere Glauben aktiv zu leben und weiterzugeben – sei es durch Gebet, Unterstützung im häuslichen Umfeld oder öffentliches Zeugnis.
Durch die Gemeinschaft im Gottesdienst, das Heilige Abendmahl und das Wirken des Heiligen Geistes wird der Einzelne gestärkt und kann andere mit in die Gemeinschaft aufnehmen.“
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes ging der Bezirksvorsteher auf die Bibelverse ein, die die Konfirmanden vor 50 und 25 Jahren von den damaligen Stammaposteln Ernst Streckeisen und Richard Fehr erhalten haben.
50 Jahre Konfirmationsjubiläum
1976 wendete sich Stammapostel Ernst Streckeisen an die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit einem Bibelwort aus Jesaja 12,2: „Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.“
Der Dienstleiter gab den Goldkonfirmanden folgende Gedanken mit auf den weiteren Weg: „Das Bibelwort aus Jesaja betont, dass Gott Sicherheit und Zuversicht schenkt. Gott ist auch heute noch mächtig und begleitet uns, weshalb wir keine Angst haben müssen.
Die Ausbildung als Gotteskinder – angefangen in der Sonntagschule bis zum Konfirmandenunterricht – ist nie abgeschlossen. Durch den Heiligen Geist werden wir kontinuierlich zu neuen Erkenntnissen geführt und entwickeln uns geistlich weiter.“
25 Jahre Konfirmationsjubiläum
Stammapostel Richard Fehr wendete sich 2001 an die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit einem Bibelwort aus Offenbarung 2,25: „… doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme.“
Auch den Silberkonfirmanden gab Bezirksvorsteher Jens Wojtusch einige Gedanken mit auf den kommenden Weg: „Das Bibelwort leitet dazu an, das durch Taufe und Versiegelung Erhaltene bewusst zu bewahren, zu schätzen und zu pflegen.
Gott möchte als Freund an unserer Seite sein, er gewährt Einblicke in sein Herz, er schenkt sein Wort und seinen Segen und begleitet uns durch das Leben.
Er lässt uns mit unserem Glauben nicht allein, sondern lädt uns ein, diese tiefe Beziehung zu ihm zu leben.“
Netz der Liebe und Freundschaft mit Gott
In seiner Co-Predigt hob Bezirksevangelist Thomas Cittrich hervor, dass die vor 25 oder 50 Jahren gesprochenen Worte Gottes auch heute immer noch aktuell und relevant sind: „Der Geist Gottes ist zeitlos und spricht immer wieder neu zu den Menschen, unabhängig von der vergangenen Zeit.“
In Bezug auf das Netz der Liebe und die Freundschaft mit Gott ergänzte er: „Das Netz der Liebe muss stets gepflegt werden und soll glaubwürdig sein. Die Freundschaft und Liebe Gottes werden immer wieder angeboten, unabhängig von der eigenen Entfernung oder Nähe zu ihm.
Die Pflege dieses Netzes beginnt im eigenen Umfeld und wird durch Entschlossenheit und Wachsamkeit gestärkt. Die Verbindung mit Jesus Christus sowie das Brennen für ihn führen dazu, dass die Liebe weitergegeben und authentisch bezeugt werden kann.“
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Konfirmationsjubilare sowie die Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, bei Currywurst, Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen in Erinnerungen zu schwelgen, sich auszutauschen und den Gottesdienst „nachklingen“ zu lassen.
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