1. Startseite
  2. Startseite Bezirk /
  3. Das Ringen um die Demut ist ein Teil des Glaubenskampfes
Neuapostolische Kirche Logo

Neuapostolische Kirche

Bezirk Ruhr-West

  • Gemeindesuche 
  • Kontakt 
  • Suche 
  • Menü  Menü 
Bezirk Gemeinden Gemeinschaft Glaube
  • Bezirk
    • Meldungen
    • Termine
    • Ansprechpartner
    • Organisation
    • Gottesdienstübertragung
    • Intern
  • Gemeinden
    • Bottrop-Boy
    • Bottrop-Kirchhellen
    • Bottrop-Mitte
    • Duisburg-Fahrn
    • Duisburg-Nord
    • Duisburg-West
    • Duisburg-Zentrum
    • Mülheim an der Ruhr
    • Oberhausen-Mitte
    • Oberhausen-Schmachtendorf
    • Oberhausen-Sterkrade
  • Gemeinschaft
    • Kinder
    • Jugendliche
    • Familien
    • Senioren
    • Ökumene
    • Musik
    • Süchtige und Angehörige
  • Glaube
    • Katechismus
    • Bekenntnis
    • Apostelamt
    • Sakramente
    • Gottesdienst

Das Ringen um die Demut ist ein Teil des Glaubenskampfes

 

Am Mittwoch, dem 13. März 2024 besuchte Bezirksapostelhelfer Apostel Stefan Pöschel die Gemeinde Oberhausen-Sterkrade. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Oberhausen-Mitte eingeladen. Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus Lukas 18, Vers 13 zu Grunde: „Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!“

Apostel Stefan Pöschel ging zunächst auf den Gottesdienst vom letzten Sonntag ein, den Stammapostel Jean-Luc Schneider in Minden gehalten hatte, und erinnerte die Anwesenden an eine der Kernaussagen aus dem vergangenen Gottesdienst: Auch wenn man oft nicht verstehen kann, was Gott mit uns oder der Kirche vorhat oder wie es weitergehen soll, so ruft Jesus den Gläubigen damals wie heute zu: „Vertraue mir und folge mir nach!“.

Anschließend ging er auf das Gleichnis ein, aus welchem das Bibelwort stammt.

Vom Pharisäer und Zöllner

Zwei völlig unterschiedliche Menschen gingen in den Tempel. Auf der einen Seite ist es der Pharisäer, der die Gesetze des alten Bundes gewissenhaft erfüllte und Gott aus vollem Herzen dafür dankte.
Auf der anderen Seite ist es der völlig gegensätzliche Mensch. Ein Zöllner, der nach Ansicht der Juden unrein war, weil er mit den Römern kollaborierte und sich am Volk bereicherte. Beide bitten im Tempel um Gnade, aber nur dem Zöllner wird sie gewährt.

Nächstenliebe steht über allem

Dieses Gleichnis musste bei den Zuhörern einen Aufruhr auslösen, denn sie waren ja so gelehrt, dass man nach dem Gesetz Gottes lebt. Gilt dieses Gesetz plötzlich nicht mehr? Nein - Jesus wollte nicht das Gesetz aufheben. Er sagte von sich selbst, dass er gekommen sei, um das Gesetz zu erfüllen. Jedoch stellte er das Gesetz der Gottes- und Nächstenliebe über alle anderen Gesetze und über die religiöse Disziplin. Er machte deutlich, dass niemand perfekt sein kann vor Gott.

Demut als Folge der Unvollkommenheit

Wenn wir als Menschen die Erkenntnis erlangen, dass niemand vollkommen vor Gott sein kann, dann gibt es nur eines, so Apostel Pöschel: „Übe dich in Demut vor Gott und gegenüber dem Nächsten.“

Demütiges Verhalten meint nicht ein unterwürfiges Verhalten, sondern den Ausdruck einer „Herzensniedrigkeit“. Das heißt, das Anerkennen der Größe Gottes und die damit verbundene richtige Einordnung der eigenen Person. Somit ist Demut nichts Aufgezwungenes, sondern eine gewonnene Erkenntnis.

Kein Anrecht auf Gnade

Im Gleichnis wollte sich der Pharisäer die Gnade Gottes verdienen, aber man hat kein Anrecht auf Gnade, nur weil man ein Stück weit Gottes Gesetze beachtet. Nur Gott allein schenkt Gnade und wir müssen uns dessen immer bewusst sein.

Demut bedeutet auch, zu versuchen, besser zu werden beim Befolgen der Gesetze Gottes. Dabei sollen wir aber aus eigener Überlegung heraus nicht mehr tun, als Gott uns sagt.

Der Demütige vertraut Gott, weil er sich der eigenen Unvollkommenheit bewusst ist und spürt: Gott liebt mich!

Man wird nicht demütig geboren, sondern man muss es lernen. Je tiefer man in die Erkenntnis des Wesen Gottes hineinkommt, desto größer wird die Demut gegenüber Gott.
Das soll dann dazu führen, dass wir auch dem Nächsten gegenüber freundlich gesinnt sind und ihn nicht abwertend beurteilen, denn Gott hat den Nächsten genauso lieb wie einen selbst. Wir sollen den Nächsten nicht verurteilen, denn jeder kommt auf seine Weise zu Gott.

„Das Ringen um die Demut ist ein Teil des Glaubenskampfes.“ so das Fazit von Apostel Pöschel.

Vollkommen ist nur Gott

In seinem Mitdienen ging Apostel Thosten Zisowski darauf ein, dass wir in den Gottesdiensten immer wieder Begriffe hören, die für uns selbstverständlich sind. Demut ist ein solcher Begriff. Er führte weiter aus, wie wichtig es ist, immer mal wieder an einer Unterrichtsstunde über einen dieser Begriffe teilzunehmen.

Apostel Zisowski wies auch drauf hin, dass der Pharisäer das perfekte Leben darstellte und der Zöllner im Gegensatz dazu den Fehler im Menschen. Der Pharisäer zeigte in seinem Verhalten Hochmut, der Zöllner jedoch Demut. Die ideale Kombination würde derjenige verkörpern, der das perfekte Leben in Demut führt. Aber der kommt in der Geschichte nicht vor, sondern sie wird von ihm erzählt.

Demut zeigen - vor Gott bekennen

Während der Vorbereitung auf die Feier des Heiligen Abendmahles führte Apostel Stefan Pöschel an, dass Gott uns nicht demütigt und keine alten Geschichten hervorholt. Er stellte die Frage, wie es denn in der Gemeinde sei. Holen wir alte Geschichten hervor und vernichten wir damit unseren Nächsten?

Er forderte die Gläubigen auf, dem Nächsten gegenüber immer Demut zu zeigen und vor Gott zu bekennen, dass man sich bewusst ist, gefehlt zu haben und schwach zu sein.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles und dem Schlusssegen hatte die ganze Gemeinde die Gelegenheit sich vom Bezirksapostelhelfer persönlich zu verabschieden.

13. März 2024
Text: Michael Engemann
Fotos: Michael Engemann

 Via Facebook teilen
 Via WhatsApp teilen
 Via E-Mail teilen
PDF-Version

 

Mehr zum Thema

10. August 2022

Ruhesetzung von Bezirksevangelist Volker Hillbrecht und Diakon Ralf Schade

3. November 2024

Gottesdienst für Entschlafene mit einer großen Festgemeinde

14. Dezember 2025

Freude in Oberhausen Mitte! Beauftragung eines neuen Vorstehers

13. April 2025

Festgottesdienst mit Heiliger Versiegelung

Duisburg-West

13. Mai 2024

Konfirmationen im Bezirk Ruhr-West 2024

Erntedankfest in Duisburg-West

1. Oktober 2023

Erntedankfest in Ruhr-West 2023

9. September 2023

Aus Zwei wird Eins - Erstes Bezirksfest von Ruhr-West

3. September 2023

Familienfreizeit in Bad Marienberg

  •  facebook
  •  Youtube
  •  Instagram

Kontakt

Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter info@nak-ruhr-west.de

Impressum

Datenschutzeinstellungen

Interessante Links

  • Neuapostolische Kirche Westdeutschland
Datenschutzeinstellungen

© 2026 Bezirk Ruhr-West

Datenschutzeinstellungen

Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.

Einstellungen/Ablehnen

Datenschutzeinstellungen

Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Einstellungen

Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

Alle ablehnen Auswahl speichern