Am diesjährigen Palmsonntag wurde noch mehr gelobt und gedankt, denn es gab für Anke und Jörg Stemmert den Segen zu ihrer Rubinhochzeit. Grundlage für den Gottesdienst war das Textwort aus Lukas 19,36 und 37: „Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten.“ Priester Ralf Olschewsky begrüßte herzlich die Gemeinde, alle Gäste und das Jubelpaar, das mitten in der Gemeinde saß und alles rundum genießen wollte. Umrahmt wurde der Festgottesdienst mit viel Musik vom Gemeindechor, dem Frauenchor, instrumental und solistisch.
Empfangen mit Ehrerbietung
Nach der Bibellesung aus Markus 11,1 – 11 ging Priester Olschewsky auf Palmsonntag und das kommende Osterfest ein. Früher nannte man es Passahfest und es herrschte große Aktivität bei der Vorbereitung zu diesem Fest.
Bereits am Palmsonntag begannen die Vorbereitungen für das Fest, denn man wusste, dass Jesus auf dem Weg nach Jerusalem war.
Als Jesus und seine Jünger vom Ölberg herunterkamen, begannen die Jünger lautstark Gott zu loben und die Taten, die Jesus vollbracht hatte, zu preisen.
Sie hatten erkannt: Er war der verheißene Messias.
Sie bereiteten ihm den Weg, indem sie etwas Wertvolles, nämlich ihre Kleider, auf den staubigen Boden legten. Mit ihrem Verhalten zeigten sie: „Der König zieht in Jerusalem ein.“
Sie taten dies als Zeichen der Ehrerbietung, und viele Menschen in Jerusalem folgten ihrem Beispiel.
Aber der Schatten des Kreuzes war bereits zu sehen. Denn Jesus ist nicht in die Welt gekommen, um zu herrschen, sondern um das Böse zu besiegen. Er hat dieses Opfer für dich und für mich gebracht, damit uns die Sünden vergeben werden. Dieses Geschenk gibt er denen, die es im Glauben annehmen. Ohne Glauben aber geht es nicht.
Heute sieht unsere Ehrerbietung zu Jesus etwas anders aus. Man hält zusammen, pflegt Gemeinschaft und drückt damit aus, wie wertvoll er für uns ist und wie sehr wir ihn brauchen.
Mit unseren Gaben versuchen wir, ihm zu dienen. Eine dieser Gaben ist ein großes, liebevolles Herz, das dem anderen zugewandt und aufgeschlossen ist.
Richtige Herzenseinstellung
In seiner Co-Predigt fasste Priester Rene Ptak die Botschaft des Gottesdienstes zum Palmsonntag zusammen:
Die Herzenseinstellung der Jünger und des Volkes, wie sie damals beim Einzug von Jesus in Jerusalem war, soll auch heute unsere Herzenseinstellung Jesus Christus gegenüber sein:
Pure Freude.
Segen zur Rubinhochzeit ein wertvoller Schatz
Nach der Feier des Abendmahls kamen das Jubelpaar Anke und Jörg mit Priester Olschewsky vor dem Altar zusammen. Priester Olschewsky wandte sich mit folgenden Worten an die beiden:
„Der Segen Gottes zu eurer Rubinhochzeit ist wie ein großer Kuchen. Den isst man nicht alleine, sondern teilt ihn mit allen seinen Lieben. Ihr bekommt den Kuchen und wir alle bekommen auch etwas davon ab.“
Priester Olschewsky gab den beiden ein Wort aus 1.Korinther 3,11 bis 13 mit auf ihren weiteren gemeinsamen Weg:
„Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden.“
Und weiter sagte er:
„Edelsteine und Edelmetalle sind Bilder für göttliche Tugenden. Ihr tragt sie in euch. Ihr wusstet von Anfang an, dass ihr zueinander gehört und haltet seither immer zusammen, komme was kommen mag und ihr habt den himmlischer Vater immer bei euch. Ihr betet zusammen für euch und für alle die euch umgeben und am Herzen liegen, denn ihr habe ein ganz großes Herz.
Ihr habt auch drei Eigenschaften, die man als Edelsteine bezeichnen kann:
- Herzensdemut - dazu gehört die Liebe, die viel Bewegung auslöst
- Sanftmut - eine Frucht, die ihr lebt und die euch entgegengebracht wird
- Geduld – eine innere Herzenseinstellung in verschiedenen Lebenssituationen
Diese drei Edelsteine sollen euch auch weiterhin in eurem Leben begleiten.“
Nach dem Segen zur Rubinhochzeit und dem Schlussgebet gratulierten die Anwesenden dem Jubelpaar herzlich.
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