„Ein Fest für die Gemeinde und den Bezirk“, so begrüßte Bezirksvorsteher Jens Wojtusch die Gottesdienstteilnehmenden der Gemeinde Duisburg-West, die am Sonntag, den 3. Mai 2026, die Aufnahme von Klaus Wolf in die Neuapostolische Kirche erleben und feiern konnten.
Der Bezirksvorsteher des Bezirkes Ruhr-West, Priester Jens Wojtusch, diente mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 4,12: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“
Die Liebe Jesu Christi
Zunächst beleuchtete der Dienstleiter die Liebe Jesus Christi: „Ich musste an die Liebe Jesu Christi denken: Wenn sie uns durchflutet, ist das etwas Schönes. Wir kennen Flut in ihrer zerstörerischen Form. Nach der Flut stellt man fest, dass viele Dinge abhandengekommen sind und vieles vielleicht zerstört worden ist.
Aber mit der Liebe Jesu Christi verhält es sich ganz anders. Das ist so etwas Wohltuendes, etwas Zugeneigtes, etwas Kraftgebendes, etwas Erwärmendes. Das ist die Liebe, die uns durch Jesus Christus gegeben wird.“
Er erläuterte, dass Jesus Christus der einzige Erretter und Heilsbringer ist, durch den wir das Heil und die Rettung unserer Seele erfahren.
Das Heil
In Bezug auf das Heil erinnerte Bezirksvorsteher Wojtusch an folgende Situation: „Schon die kleinsten Kinder haben gelernt, die 112 anzurufen, wenn man in Not geraten ist. Man muss die W-Fragen beantworten und dann kommt die Hilfe – es kommt entweder die Feuerwehr oder der Krankenwagen. Das ist das, was wir im Natürlichen kennen.
Für unsere Seele haben wir auch einen kraftvollen Erretter in unserem Leben. Dieser Erretter ist Jesus Christus, der sich als unser Erretter vorstellt, der uns das Heil gibt, der uns einen besonderen Zugang zum Heil schenkt.“
Weiter führte er aus: „Die Tür zum Heil steht immer offen – im Gottesdienst und in der Kirche gibt es keine ‚geschlossene Gesellschaft‘, sondern jeder ist willkommen. Das Heil umfasst mehr als nur die Vergebung der Sünden; es bedeutet auch Gemeinschaft mit Gott, Erneuerung im Geist, Gnade und Barmherzigkeit.
Der Weg mit Jesus Christus ist ein Weg der Hoffnung, denn er hat die Wiederkunft versprochen und wird diese Verheißung erfüllen.
Jesus Christus ist der Eckstein des christlichen Lebens, der Stabilität und Sicherheit im Glauben schenkt und uns im Alltag begleitet. Die Gemeinde erlebt Wachstum durch die Weitergabe des Evangeliums und die Aufnahme neuer Mitglieder; jeder ist eingeladen, Teil der Gemeinschaft und des Heils zu werden.“
Jesus – Brücke zwischen Gott und Mensch
In seiner Co-Predigt wies der stellvertretende Gemeindeleiter, Evangelist Karsten Hanke, darauf hin, dass im Gottesdienst die Begegnung mit Jesus im Mittelpunkt steht.
„Seine Nähe wird besonders intensiv erlebt, unter anderem durch das gemeinsame Singen und das Heilige Abendmahl. Jesus ist der einzige Weg zu Gott.
Er selbst sagte: ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich.‘ Daher gibt es keine Alternative, um zu ihm zu kommen.“
In seiner Co-Predigt führte er weiter aus, dass die Liebe Jesu unvergleichlich sei: „Jesus hat sein Leben für Freunde und Feinde gegeben und sogar denjenigen vergeben, die ihn getötet haben.
Jesus hat die Kluft zwischen Gott und Mensch überwunden: durch seinen Tod hat er eine Brücke geschaffen, sodass die Menschen wieder zu Gott gelangen können – das Kreuz symbolisiert diese Verbindung.
Christen dürfen sich auf die ewige Gemeinschaft mit Gott und Jesus freuen, denn Jesus wird wiederkommen und seine Anhänger zu sich nehmen.“
Vergebung der Sünden, Aufnahme und Heiliges Abendmahl
Im Anschluss an den Predigtteil bereitete sich die Gemeinde auf die Sündenvergebung und die anschließende Feier des Heiligen Abendmahls vor.
Ein besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes nach der Sündenvergebung war die feierliche Aufnahme von Klaus Wolf in die Neuapostolische Kirche.
In seiner Ansprache beschrieb der Bezirksvorsteher die bewegende Atmosphäre am Altar Gottes und brachte seine Dankbarkeit für das gemeinsame Erleben im Gottesdienst zum Ausdruck.
Noch einmal betonte er, dass die Aufnahme in die Gemeinde ein Fest für die Gemeinschaft und den Bezirk sei, wo die Liebe Jesu Christi im Mittelpunkt stehe.
„Auch das ist so ein Punkt in der Kirche Jesu Christi, dass wir das Apostolat haben dürften. Die Apostel bereiten die Gemeinde auf die Wiederkunft Jesu Christi vor und unser himmlischer Vater gibt uns das Apostelamt, damit wir eine Orientierung haben. Die Apostel predigen nicht aus sich heraus, sondern das, was vom Heiligen Geist offenbart wird."
Begeisternde Gotteskindschaft
Vor der Aufnahme erläuterte der Dienstleiter abschließend die Gotteskindschaft: „Gotteskindschaft bedeutet für uns, dem Ruf Christi zu folgen und den neuapostolischen Glauben zu bekennen.
Wir sind eingeladen, die Barmherzigkeit Gottes anzunehmen, am Abendmahl teilzunehmen und Schritte im Glauben zu gehen.“
Auf die Frage, ob Klaus Wolf bereit sei, Jesus Christus nachzufolgen und sich auf die Gabe des Heiligen Geistes vorzubereiten, folgte ein bekräftigendes „Ja“.
Nach dem Bekenntnis von Klaus Wolf zum neuapostolischen Glauben spendete Bezirksvorsteher Wojtusch den Segen zur Aufnahme und gewährte ihm somit auf Dauer den Zugang zum Heiligen Abendmahl.
Nach dem Gottesdienst gratulierten die Ehefrau, die anwesenden Familienmitglieder und Freunde sowie die ganze Gemeinde dem neuen Gemeindemitglied und hießen es in der Gemeinde Duisburg-West herzlich willkommen.
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